Durch einen solchen Systemwechsel würden sich die Chancen für die meisten Menschen verbessern, eigenbestimmt einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, fügte der Wirtschaftsexperte hinzu.
Entscheidend sei, wie hoch das Bürgergeld angesetzt werde. Je geringer es ausfalle, desto höher seien die Anreize, selber zu arbeiten. Werde es auf einem Existenzminimum angesetzt, "dann werden 90 bis 95 Prozent der Menschen alles dafür tun, den einen oder anderen Euro dazu zu verdienen". Mit jedem Euro extra werde sich die Lebenssituation dann verbessern, denn ein großer Anteil des zusätzlichen Einkommens könne behalten werden, weil dann keine Lohnnebenkosten zur Finanzierung des sozialen Sicherungssystems notwendig seien. Gerade im Niedriglohnbereich könnten hunderttausende neue Jobs entstehen.
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