Zitate von Arbeit

Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen. Im Gegenteil. Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Menschen von der Arbeit zu befreien.

Enquete "Arbeit.Neu.Denken" - Margit Appel

"Arbeit.Neu.Denken" am 7. Oktober 2011 im Wiener Schloss Laudon // organisiert von der Plattform 20000frauen und dem BKA Frauen.

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Der Roboter ist mein Freund

Es klingt verlockend, den Tag der Arbeit in Tag des Einkommens umzubenennen, tun sich doch gerade Gewerkschaftsfunktionäre besonders schwer damit, die Arbeit zu befreien, anstatt für diese zu kämpfen. Doch warum soll gerade ein so geschichtsträchtiger Tag wie der 1. Mai zum Tag für Grundeinkommen werden,

Hartz IV ist offener Strafvollzug

Dieses manische Schauen auf Arbeit macht uns alle krank. Und was ist denn Hartz IV? Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten. Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität. Es ist ein Skandal, dass eine rot-grüne Regierung dieses destruktive Element in die Gesellschaft gebracht hat.

Grundeinkommen, ein Programm zur Entwertung von Leistung und Arbeit

was auf den ersten Blick vielleicht als bestechend einfache Lösung vieler Probleme erscheinen mag, ist in Wirklichkeit ein Programm zur Entwertung von Leistung und Arbeit.

Ohne soziale Sicherheit, ohne Freiheit und Gerechtigkeit zerbricht die Demokratie.

Arbeitslosigkeit ist ein Gewaltakt, ein Anschlag auf die körperliche und seelische Integrität der betroffenen Menschen. Dies alles liegt heute offen. Es erzwingt ein radikales Umdenken.

Wir alle denken über Grundeinkommen nach

Wir alle wissen, dass wir einen Umbau der Arbeitsgesellschaft brauchen und eine Entkoppelung der sozialen Sicherungssysteme vom Faktor Arbeit. Wir alle denken über Grundeinkommen und Bürgergeld nach, aber keine Partei traut sich, das vorzuschlagen.

Wir Menschen können Arbeit und Kreativität erst jenseits der Existenzsorge leisten

Die Wirtschaft ist ja auch Teil der Politik. Politik, also die öffentliche Sache, ist doch letztlich alles. Im Moment sehen wir uns mit einer Politik konfrontiert, insbesondere eine Bildungspolitik, die von der Entwicklung heillos überfordert ist und aus Angst, Einfluss oder Macht zu verlieren, hinten nachhinkt. Gewerkschaften, Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer müssten eigentlich gemeinsam die Spitzenpolitiker ihrer Fraktionen ermuntern, die anstehenden Dinge ernsthaft durchzudiskutieren. Etwa die Frage nach dem bedingungslosen Grundeinkommen seriös durchrechnen lassen. Dies wäre in maximal zwei Jahren lösbar. Auf dieser Basis kann man dann unaufgeregt und abseits semantisch geprägter Ideologiediskussionen entscheiden.

Das bedingungslose Grundeinkommen verschafft dem Menschen einen Freiraum

Der Mensch definiert sich über die Arbeit, denn nur in der Arbeit kann der Mensch über sich hinauswachsen. Aber er muss natürlich den Sinn seiner Arbeit einsehen. Wenn ich eine Arbeit mache, nur um ein Einkommen zu haben, habe ich keinen Arbeitsplatz, sondern einen Einkommensplatz. Das ist das Dilemma in unserer Gesellschaft, dass viele Menschen nur einen Einkommensplatz haben. Das verändert sich in dem Moment, in dem die Menschen nicht mehr allein auf ihr Arbeitseinkommen angewiesen sind. Das bedingungslose Grundeinkommen verschafft dem Menschen einen Freiraum, so dass er sich keine Sorgen mehr um Existenz und Zukunft machen muss. Das setzt kreative Kräfte frei, und er kommt in die Lage, das zu machen, was er für richtig hält, auch abwarten zu können, mal ein Risiko eingehen zu können.

Befreiung der Arbeit

Das Ziel des erweiterten Kunstbegriffs ist die Befreiung der Arbeit.

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