Zitate von Soziologie

Im eigenen Saft schmorend – zu einer zustimmenden Rezension von “Irrweg Grundeinkommen”

Auf der Website Wirtschaft und Gesellschaft ist eine Rezension zum Buch mehr...

Millionen von Ausgeschlossenen, die einen Keil durch unsere Gesellschaft treiben

Wir reden hier nicht von einigen verlorenen unglückseeligen Existenzen, die zweifellos ein erhebliches soziales Problem darstellen. Sondern von Millionen von Ausgeschlossenen, die einen Keil durch unsere Gesellschaft treiben. Kinder, die in Verhältnissen aufwachsen, wo es für keinen Zoobesuch, keinen Musikunterricht und nicht für Fussballschule reicht.

Die Gewinne von heute sind die Arbeitslosen von morgen

Früher hieß es: Die Gewinne von heute sind die Investitionen von morgen und die Arbeitsplätze von übermorgen. 2010 ist wahr: Die Gewinne von heute sind die Arbeitslosen von morgen.

Ohne soziale Sicherheit, ohne Freiheit und Gerechtigkeit zerbricht die Demokratie.

Arbeitslosigkeit ist ein Gewaltakt, ein Anschlag auf die körperliche und seelische Integrität der betroffenen Menschen. Dies alles liegt heute offen. Es erzwingt ein radikales Umdenken.

Das geht in die richtige Richtung

Gast_22: Mich würde interessieren, was Herr Horx zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen zu sagen hätte?

Das geht in die richtige Richtung, ich sehe aber große Probleme auf Grund der Globalisierung: Wenn in einem Wohlstandsland so etwas eingeführt wird, müsste sich der Rest der Welt beleidigt fühlen. Es gibt Grundeinkommensexperimente in Afrika, die sehr erfolgreich sind. Vielleicht sollten wir da anfangen.

Bürger so schwach, so unmündig, dass sie vor sich selbst geschützt werden müssen

 Sascha Liebermann entlarft in der Diskussion zum Thema "Die Furcht vor der Freiheit – überfordert das Grundeinkommen den Menschen?" die bevormundende Haltung von Matthias Möhring-Hesse.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen stärkt die Familie

Ein bedingungsloses Grundeinkommen stärkt die Familie. Sie sieht sich heute nicht selten vor die Frage gestellt: entweder erhebliche Einkommenseinbußen in Kauf zu nehmen, damit sie für ihre Kinder sorgen kann, oder ihre Kinder verhältnismäßig früh in die Obhut von Betreuungseinrichtungen zu geben.

Freiheit statt Vollbeschäftigung - Im Dialog mit Dr. Sascha Liebermann Teil 1

Dr. Sascha Liebermann studierte Philosophie bei Jürger Habermas und Heinz Röttges, Soziologie bei Ulrich Oevermann und Psychoanalyse, in Frankfurt am Main. Nach Abschluss des Philosophiestudiums hat er seine Dissertation "Die Krise der Arbeitsgesellschaft im Bewusstsein deutscher Unternehmensführer.

Ende der Arbeitsgesellschaft und Beginn der Tätigkeitsgesellschaft

Aus gutem Grund liegt etwas Schrilles in der unternehmerisch-gewerkschaftlichen Forderung, die Bedeutung der Erwerbsarbeit nur ja nicht geringzuschätzen. Das liegt quer zu den Entwicklungen eines Jahrhunderts, in dem im Namen der Erleichterung der Arbeit, auch der Befreiung von (»falscher«) Arbeit, das »Reich der Freiheit“ ständig ausgeweitet worden ist.

Nicht zufällig wird noch die Emanzipation von Frauen an der Berufsposition festgemacht

"Es ist uns auch noch keine andere Basis für das Selbstbild und Selbstbewußtsein von Menschen eingefallen als die Berufsposition. Nicht zufällig wird noch die Emanzipation von Frauen an ihr festgemacht.

Das garantierte Mindesteinkommen ist so notwendig wie die übrigen Bürgerrechte

"Das ist die Begründung durch Staatsbürgerrechte: wenn es nicht zu den Grundrechten jedes Bürgers gehört, daß eine materielle Lebensgrundlage garantiert wird, dann zerfällt die Staatsbürgergesellschaft. Anders gesagt, zur Definition des gemeinsamen Fußbodens, auf dem alle stehen, ist in der Tat die Entkopplung des Einkommens von der Arbeit nötig.

Die Freiheit, Nein zu sagen

„Die Folge wäre, dass am Arbeitsmarkt der Kern aller Freiheit, nämlich die Freiheit Nein zu sagen, zur Geltung gebracht würde.“

 

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