Zitate von Wissenschaft

Im eigenen Saft schmorend – zu einer zustimmenden Rezension von “Irrweg Grundeinkommen”

Auf der Website Wirtschaft und Gesellschaft ist eine Rezension zum Buch mehr...

Nur wer wirklich etwas Neues zu sagen hat, soll es auch veröffentlichen

Der Weg zur Professur geht durch die Druckerei hindurch "ein kleiner, kümmerlicher, dürftiger Gedanke, um den ein ganzes Buch herumgebaut wird." klagte der Jurist Rudolf von Jhering Ende des 19. Jahrhunderts. Publish or perish, publiziere oder stirb, lautet dafür das geflügelte Wort an Universitäten und Forschungsinstituten.

Gleichheit macht glücklich

Zum verblüffenden Resultat einer Langzeitstudieschreibt die neue Rheinische Zeitung:

Wollen wir den Zwang eines jeden oder zeitgemäße Bürgerrechte?

Wenn der Arbeitsmarkt die entscheidende Funktion, möglichst alle Bürger mit Erwerbskraft zu versorgen, nicht mehr leistet, dann müssen wir eben einen Teil des Bruttosozialprodukts mit anderen Methoden verteilen.

Es ist leichter, ein Atom zu spalten, als ein Vorurteil

Welch seltsame Zeit, in der es leichter ist, ein Atom zu spalten als ein Vorurteil!

Es kommt darauf an, dass er einen lebendigen Sinn dafür bekommt, was schön und was moralisch gut ist.

Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, dass er einen lebendigen Sinn dafür bekommt, was schön und was moralisch gut ist.

Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen

Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben.

Das Recht auf Arbeit ist ein Missbrauch der Sprache

Das Recht auf Arbeit ist ein Missbrauch der Sprache, da es nicht erzwingbar ist; das Recht, nicht zu arbeiten, ist hingegen ein liberales Prinzip.

Angst vor Arbeitslosigkeit beeinflussen das Wohlbefinden stärker als bisher angenommen

Die Angst um den Job kann massive Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden haben, fand Arbeitsökonom Ingo Geishecker heraus und, dass dieser Zusammenhang viel stärker ist als bisher angenommen.

Wir Menschen können Arbeit und Kreativität erst jenseits der Existenzsorge leisten

Die Wirtschaft ist ja auch Teil der Politik. Politik, also die öffentliche Sache, ist doch letztlich alles. Im Moment sehen wir uns mit einer Politik konfrontiert, insbesondere eine Bildungspolitik, die von der Entwicklung heillos überfordert ist und aus Angst, Einfluss oder Macht zu verlieren, hinten nachhinkt. Gewerkschaften, Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer müssten eigentlich gemeinsam die Spitzenpolitiker ihrer Fraktionen ermuntern, die anstehenden Dinge ernsthaft durchzudiskutieren. Etwa die Frage nach dem bedingungslosen Grundeinkommen seriös durchrechnen lassen. Dies wäre in maximal zwei Jahren lösbar. Auf dieser Basis kann man dann unaufgeregt und abseits semantisch geprägter Ideologiediskussionen entscheiden.

Maschinen machen sich als Buhmann schlechter als Chinesen oder Polen

Die Zahl der Jobs, die in Deutschland verschwinden, weil sie zum Beispiel nach Osteuropa oder China verlagert werden, ist verschwindend gering. Sie macht gerade mal ein Prozent der abgebauten Stellen aus. Der wirkliche Jobkiller ist der technologische Fortschritt. Aber davon hören Sie von den Politikern kein Wort. Maschinen machen sich als Buhmann eben schlechter als Chinesen oder Polen.

Nicht wird der Mensch durch Arbeit zum Menschen

Nicht wird der Mensch durch Arbeit zum Menschen, sondern durch seine Anerkennung als Zweck an sich in einem Gemeinwesen und in der Familie. Das Gelingen des Prozesses der Sozialisation vom Kind zum Erwachsenen entscheidt sich daran, ob ein Kind genau diese Anerkennung erfährt. Sie ist es, woran sich Selbstvertrauen bildet.

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