Zitate von SPD

Grundeinkommen, ein Programm zur Entwertung von Leistung und Arbeit

was auf den ersten Blick vielleicht als bestechend einfache Lösung vieler Probleme erscheinen mag, ist in Wirklichkeit ein Programm zur Entwertung von Leistung und Arbeit.

Eine zwar nicht utopische, aber verrückte Idee

Eine zwar nicht utopische, aber verrückte Idee. Grundeinkommen für jedermann, das sehe ich nicht ein. Dadurch würde der Wille des Menschen zu arbeiten, erlahmen.

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

Wir müssen die Sozialgesetzgebung völig neu denken

Die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und Armut sehe ich sehr deutlich. Ich glaube, dass wir die Sozialgesetzgebung nicht nur nachbessern können, sondern sie völlig neu denken müssen:

Die Produktivität steigt und das quantitative Wirtschaftswachstum erreicht längst seine Grenzen. Die Arbeit wird in Deutschland kontinuierlich immer weniger. Die Versuche, dieser Folge der zunehmenden Produktivität mit den Hartz-Maßnahmen zu begegnen hat eine solche Entwicklung nicht bremsen können.

Im Schweiße deines Angesichts mit Dr. Barbara Hendricks

"Bedingungsloses Grundeinkommen und christliches Menschenbild - Passt das zusammen?" war das Thema einer Diskussionsveranstaltung mit Dr. Barbara Hendricks (MdB) vom Niederrhein,  zu welcher die Braunschweiger SPD am 23.06.09 eingeladen hatte.

Das Interesse derjenigen, die mit ihren Steuern den Sozialstaat erst möglich machen

"Meine Partei und ich sind für eine bedarfsabhängige Grundsicherung."

"Im Übrigen: Mir wäre es in einem Schlaraffenland zu langweilig. Da gäbe es keine Herausforderungen."

"Annähernd 800 Milliarden Euro müsste der Staat im Jahr aufbringen – unmöglich! Utopisch!"

Grundeinkommen ermöglicht eine langfristig effizientere und selbstbestimmtere Art der Arbeit

Mit dem Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens verbinde ich durchaus auch den Wunsch nach einem neuen bürgerlichen Staats- und Selbstverständnis: Anders als in totalitären Systemen gehen wir in unserer Gesellschaft grundsätzlich davon aus, dass jeder Mensch selbstbestimmt denken, handeln und auch wirtschaften kann.

Weshalb soll man sich eigentlich anstrengen?

"Was ist das für eine Gesellschaft, was hat man da für ein Mentalität? Zunächst einmal lebt unser System davon, dass alle Welt weiß es kommt auf ihn an. Er ist verantwortlich für seine Lebensverhältnisse und er strengt sich an. Wenn jetzt alle sowieso Geld bekommen, ohne sich anzustrengen, dann ist die Frage: Weshalb soll man sich eigentlich anstrengen?"

Grundeinkommen akzeptiert alternative Lebensentwürfe

"Ich persönlich finde die Idee vom Grundeinkommen eine sehr bedenkenswerte Idee. Sie ist in der Tat unbürokratisch, sie ist nicht viel teurer, als unser jetziges System, die das Existenzminimum zu garantieren. Und sie akzeptiert alternative Lebensentwürfe besser und bindet die Hartz IV-Empfänger nicht so an die Jobcenterbürokratie."

Stephan Hilsberg, SPD, MdB

Ich bin der Idee des Grundeinkommens gegenüber sehr skeptisch

Ich habe mich immer wieder mit der Frage des Grundeinkommens befasst. Das ist zunächst eine alte Idee, die etwa in Schweden schon in den 30er, 40er, 50er Jahren diskutiert worden ist.

Grundeinkommen wäre ein Gnadenbrot für die Überflüssigen

Ein Grundeinkommen wäre das Gegenteil von einem solchen aktivierenden Staat. Es wäre ein Gnadenbrot für die „Überflüssigen“, mit denen man sich abgefunden hat. [...]
Die Angst davor, dass uns die Arbeit ausgeht, ist so alt wie die Industrialisierung. Sie war immer unberechtigt.

Wir werden natürlich Vollbeschäftigung erreichen können

Ich halte die Grundthese für falsch. Wir werden natürlich Vollbeschäftigung erreichen können. Und wir können Sie erreichen und werden sie erreichen. Wir haben z.Z. immer noch die höchste Beschäftigungsquote die es je in der gesamten deutschen Geschichte gegeben hat. Vor und nach der Wende. Über 40 Mill. Menschen haben einen solchen Job.

Ich fürchte, dass Menschen, wenn den Menschen dieses Angebot gemacht wird, zu viele Menschen nicht mehr bereit sind, ins Berufsleben zu gehen und ins Arbeitsleben zu gehen. Das ist eine Erfahrung, die man machen kann.

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