Zitate von Joseph Beuys

Aufruf zur Alternative

Am 23. Dezember 1978 erschien in der Frankfurter Rundschau der "Aufruf zur Alternative" von Joseph Beuys.

Eine Petition an den Bundestag

...I. Diese Petitions-Schrift versteht sich als Anregung, über einen sozial­wis­senschaftlichen Erkenntniszusammenhang jenseits libe­ra­ler und soziali­sti­scher Fronten nachzudenken und ihm entsprechende Gesetze zu initiieren.

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Wer nicht denken will fliegt raus

Wer nicht denken will fliegt raus

Nur aus der Kreativität des Menschen heraus können sich die Verhältnisse ändern

Die Kunst ist nach meiner Meinung die einzige evolutionäre Kraft. Das heißt, nur aus der Kreativität des Menschen heraus können sich die Verhältnisse ändern.

Arbeite nur, wenn du das Gefühl hast, es löst eine Revolution aus.

Arbeite nur, wenn du das Gefühl hast, es löst eine Revolution aus.

Befreiung der Arbeit

Das Ziel des erweiterten Kunstbegriffs ist die Befreiung der Arbeit.

Das Geld, das müsste umgeformt werden

Das, was am meisten zur Gestaltung drängt, sind nicht die Bilder oder die Skulpturen, die gemacht werden müssen, sondern das Geld, das müsste umgeformt werden.

Geld ist ja gar kein Wirtschaftswert

Jetzt ist die arbeittragende Fähigkeit das Kapital. Geld ist ja gar kein Wirtschaftswert! Der Zusammenhang von Fähigkeit und Produkt sind die zwei echten Wirtschaftswerte. So erklärt sich die Formel des erweiterten Kunstbegriffes: KUNST = KAPITAL.

... dass es Politik nicht geben darf

Eigentlich bin ich dazu erfunden, den Menschen klar zu machen, dass es Politik nicht geben darf.

Ich bin kein Marxist

Ich bin kein Marxist, aber ich liebe Marx vielleicht mehr, als viele Menschen, die nur an ihn glauben.

Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden.

 Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.

Auf Einkommen besteht ein Menschenrecht.

Auf Einkommen besteht ein Menschenrecht. Die Menschen haben bestimmte materiell zu erfüllende Bedürfnisse, Existenzminima, auch darüber Hinausgehendes. Und das steht ihnen zu, unabhängig von dem, was sie hervorbringen. Millionen zu haben ist nicht ein Bedürfnis des Menschen.

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