Angst vor zunehmender Armut und Erwerbslosigkeit prägen unsere Gesellschaft. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Der heutige Sozialstaat weiß darauf keine Antwort. Es fehlt an Ideen, die Wende zur Kulturgesellschaft zu gestalten. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein bahnbrechendes Konzept, um dem grundlegenden Wandel von Leben und Arbeit zu begegnen und die Menschen von Existenzangst zu befreien. Einfach, gerecht und finanzierbar! Es schafft Sicherheit und Freiraum für Kreativität und Eigeninitiative, gibt der Arbeit ihren Sinn und den Menschen ihre Würde zurück.

Götz Werner und Adrienne Goehler zeigen, wie das bedingungslose Grundeinkommen in die Praxis umgesetzt werden kann und wie es den Traum der Französischen Revolution von einer solidarischen Gesellschaft einlöst.

Broschiert: 265 Seiten
Verlag:  Econ (Ulsteinbuchverlag)
erschienen am 11. August 2010

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Rezensionen
Süddeutsche Zeitung, 15.11.2010, Winfried Kretschmer
tagesspiegel.de
von Philip Kovce, 19.09.2010

Eine Vision, in der das Geld für alle die Arbeit der Zukunft zugleich kreativer und produktiver machen könnte.

manager magazin, Klaus Werle, September 2010

In 1000 Euro für jeden zeigen die Autoren verständlich auf, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen allen Menschen zu mehr Würde verhelfen würde. Sie legen auch glaubwürdig dar, dass damit nicht nur unsere Arbeitswelt menschlicher würde.

Sonntags Zeitung, Philipp Lüpfe, 15.08.10

Milliardär und Revolutionär - Götz Werner , dm-Gründer, ist beides. Der Unternehmer rückt den Menschen in den Mittelpunkt.

Frankfurter Rundschau, 17.08.10

978-3430201087
18,- EUR

"Die Würde und die Freiheit des Menschen beinhalten das Recht, nein sagen zu können. Diese Freiheit hat nur der, dessen Existenzminimum gesichert ist. Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ruht damit auf der zentralen Grundlage unserer Verfassung: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Einkommen ist ein Bürgerrecht." Götz W. Werner Das bedingungslose Grundeinkommen - eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Leseprobe

Taschenbuch/Paperback
239 Seiten

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978-3-404-60607-8
8,99,- EUR

 Der Gründer der dm-drogerie märkte, Götz W. Werner, tritt in vielen Vorträgen und Interviews für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, das alle Bürger erhalten sollen.
Die Einführung eines solchen Einkommens geht das Problem der Arbeitslosigkeit auf völlig neue Weise an und ermöglicht ein anderes Verhältnis zur Arbeit. Wie lässt sich ein Bürgergeld finanzieren, welche Auswirkungen hätte es?


Auf diese und viele weitere Fragen gibt Götz Werner überraschende, aber einleuchtende Antworten. Die Idee des voraussetzungslosen Grundeinkommens ist ein elementar wichtiger Beitrag zur Gestaltung unserer künftigen Wirtschaft und Gesellschaft.

Interviews und Reaktionen
Mit einem Vorwort von Jean-Claude Lin
5.Auflage 2007, 128 Seiten, kartoniert

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978-3-7725-1789-1
5,00,- EUR

Wer über die Zukunft des Sozialstaates nachdenkt, kommt an der Idee eines allgemeinen Grundeinkommens nicht vorbei. Danach würde jeder Bürger und jede Bürgerin, vom Arbeitslosen bis zur Topmanagerin, regelmäßig einen festen Betrag erhalten, der durch andere Einkommensarten aufgestockt werden kann. Heiß umstritten, aber keineswegs neu ist dieser Gedanke. Yannick Vanderborght und Philippe Van Parijs schildern knapp und eingängig die wichtigsten historischen Stationen der Idee sowie Versuche ihrer Umsetzung in verschiedenen Ländern. Sie diskutieren unterschiedliche Modelle zu Zahlungsweise, Höhe und Finanzierung eines Grundeinkommens und bieten einen Überblick über die Interessen sozialer Gruppen und politischer Parteien. In einem ausführlichen Nachwort geht Claus Offe auf die spezielle Situation in Deutschland ein. Für die aktuellen Debatten über die soziale Sicherung liefert der Band unverzichtbare Informationen und Argumente.

Taschenbuch: 167 Seiten
Campus Verlag; Auflage: 1 (12. September 2005)

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978-3593378893
14,90,- EUR

Das Buch geht auf einen Workshop im Juni zurück, der vom Forum Neue Politik der Arbeit in Dortmund veranstaltet wurde. Er dient dazu, die Diskussion um ein BGE mit den Gewerkschaften anzustößen. Beiträge u.a. auch von Ute Fischer, Thomas Loer und Sascha Liebermann.

Hartmut Neuendorff / Gerd Peter / Frieder O. Wolf (Hrsg.)
Arbeit und Freiheit im Widerspruch?
Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Modell im Meinungsstreit
224 Seiten   (2009)

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978-3899653533
17,80,- EUR

Finanzierung und Realisierung nach dem mathematisch fundierten Transfergrenzen-Modell.
Kurze Zusammenfassung für Diskussionen


Die rasch fortschreitende Automatisierung und Globalisierung in der Wirtschaft bringt die sozialen Sicherungssysteme in Bedrängnis. In Deutschland steht die über Jahrzehnte bewährte Soziale Marktwirtschaft wegen ihrer Kosten auf dem Prüfstand. Dessen eingedenk fordern immer mehr Menschen in unserem Land ein vom Staat garantiertes bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für jeden. Bereits über 50 000 Befürworter einer solchen Sozialreform erreichten kürzlich mit Hilfe einer Petition die Bereitschaft der Politik, dieses Thema ernsthaft auf Bundesebene, d.h. im Bundestag zu diskutieren.

Bei den Befürwortern eines Grundeinkommens gibt es eine Reihe unterschiedlicher „Modelle“ zu seiner Realisierung. Sie unterscheiden sich besonders in der Höhe des vorzusehenden Betrags für das monatliche Grundeinkommen eines jede(n) Bürgers(in) und in der Finanzierung des Ganzen. In der hier vorliegenden Schrift wird ein dafür geeignetes auf Mathematik basierendes Computerprogramm (PC) beschrieben. Es gründet auf der Finanzierung durch eine prozentuale Sozialabgabe (nicht Steuer) aus allen persönlichen Bruttoeinkommen und – eventuell – einer zusätzlich geringfügig erhöhten Mehrwertsteuer und/oder einer Absenkung von gesetzlichen Beiträgen zur Sozialversicherung. Da das vorgeschlagene Computerprogramm Buchstaben als Variable statt feste Zahlen verwendet, gibt es den politischen Entscheidungsträgern eine große Freiheit in der Gestaltung des BGE und ist auch außerhalb der Bundesrepublik anwendbar. Es könnte somit ebenso als Modell für eine einheitliche Sozialreform in der Europäischen Union von Nutzen sein.


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978-3-8282-0530-7
18,- EUR

Aus dem Ankündigungstext:

Mehr als zehn Jahre währt die jüngere Diskussion über ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland – seit einigen Jahren nimmt die Idee einen festen Platz in der öffentlichen Auseinandersetzung ein. In der Schweiz steht sogar in den nächsten Jahren eine Volksabstimmung darüber bevor, ob es eingeführt werden soll. Beim Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) geht es um mehr als nur darum, eine arbeitsmarkt- oder sozialpolitische Alternative zu finden. Das BGE reicht viel weiter und wirft viele Fragen in den verschiedensten Bereichen des Lebens auf: Bildung, Familie, Pflege, bürgerschaftliches Engagement, Gesundheit, Wissenschaft, Kunst, Beruf und Wirtschaft – um einige zu nennen. Noch wichtiger als die Auswirkungen im Einzelnen sind die Folgen für das Ganze. Getragen werden muss ein BGE vom Gemeinwesen, der politischen Gemeinschaft der Bürger als Solidarverband, denn die Bürger als Staatsbürger sind ihr Fundament, nicht die Erwerbstätigen.

 

Sascha Liebermann
Aus dem Geist der Demokratie:
Bedingungsloses Grundeinkommen
260 Seiten, broschiert

 

Verlag Humanities Online

Auszüge bei google books

978-3-941743-47-2
16,80 €,- EUR

Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt

Geistiges Eigentum und freies Wissen – zwischen diesen beiden Polen hat sich die Debatte um das Urheberrecht im Digitalzeitalter eingependelt. Dabei geht es längst um viel mehr: Kreativität ist der wesentliche Produktivfaktor in einer zunehmend auf immaterielle Wertschöpfung ausgerichteten Ökonomie. Unternehmen erwirtschaften ihre Gewinne mit »Innovationen« und »Ideen«. Doch was geben sie dafür an die Kreativschaffenden zurück?

Ilja Brauns Essay ordnet die unübersichtliche Debatte über das Urheberrecht. Dabei nimmt er von der Kulturflatrate bis zur Idee einer öffentlich-rechtlichen Produktionsfinanzierung die wichtigsten Lösungsansätze kritisch in den Blick, um schließlich den Bogen zur Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen zu schlagen. Kann es eine Antwort auf die digitale Krise des Urheberrechts und die Demokratisierung der Kreativität sein?


Ilja Braun
www.iljabraun.de

Grundeinkommen statt Urheberrecht?
Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt

März 2014, ca. 190 Seiten, kart

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978-3-8376-2680-3
21,99 ,- EUR

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