Zitate von Schweiz

Vollbeschäftigung ist nicht, dass jeder einer entlöhnten Erwerbsarbeit nachgeht

Vielleicht müssen wir als Gewerkschaft unser Ziel der Vollbeschäftigung neu definieren. Vielleicht müssen wir sagen: Vollbeschäftigung ist nicht, dass jeder einer entlöhnten Erwerbsarbeit nachgeht, sondern Vollbeschäftigung ist, dass jeder in dieser Welt so leben kann, wie er es gerne hat.

Grundeinkommen macht nicht faul!

Grundeinkommen macht genauso wenig faul, wie Erwerbsarbeit grundsätzlich fleißig macht!

Auf dem Weg zur Volksabstimmung

Die Macher des Films "Grundeinkommen ein Kulturimpuls" hatten schon lange etwas vor, was in Deutschland noch nicht möglich ist: Das Grundeinkommen mit einer Volksinitiative zur bundesweiten Volksabstimmung zu bringen.

Eine echte Vision wäre das bedingungslose Grundeinkommen

Die Geschichte der modernen Schweiz seit 1848 ist eine Geschichte der Volksabstimmungen. Das politische Leben wurde nicht geprägt von einzelnen Politikern wie Escher, Duttweiler, Schwarzenbach oder Blocher, sondern vom Volk und den Ständen. Die Stuttgarter sagen uns ja indirekt: Ihr habt es gar nicht nötig, auf die Strasse zu gehen!

Wollen wir den Zwang eines jeden oder zeitgemäße Bürgerrechte?

Wenn der Arbeitsmarkt die entscheidende Funktion, möglichst alle Bürger mit Erwerbskraft zu versorgen, nicht mehr leistet, dann müssen wir eben einen Teil des Bruttosozialprodukts mit anderen Methoden verteilen.

Mehr Demokratie durch Volksentscheid

Ein Blick aus der Schweiz, dem Land der Volksabstimmungen, zeigt, worum es in Stuttgart tatsächlich geht. Um mehr Demokratie. Die Menschen sind auf der Straße, weil über Ihre Köpfe hinweg entschieden wurde und wird. Sie tragen eine Sehnsucht in sich. Dort wo sie leben, in ihrer Stadt, in ihrem Land, wollen sie mit entscheiden.

Parlamentarische Initiative - Einführung bedingungsloses Grundeinkommen

Text der parlamentarischen Initiative, des Politikers und Theologen Josef Zisyadis  an das Schweizer Parlament.

Wer real frei ist, kann sich selber helfen und braucht keine staatliche Sozialhilfe

Wer real frei ist, kann sich selber helfen und braucht keine staatliche Sozialhilfe.

In einer freien Bürgergesellschaft gilt der freie Bürger mehr als der freie Markt!

In einer freien Bürgergesellschaft gilt der freie Bürger mehr als der freie Markt!

Vollbeschäftigung ist die utopischere Vorstellung als jene des bedingungslosen Grundeinkommens

Wir wissen heute recht gut, dass die vermeintlich konjunkturellen Probleme struktureller Art sind und letztlich Kontinuität aufweisen. Kontinuität besteht beispielsweise – positiv gesprochen in der Technologieentwicklung – real ausgedrückt in dem sich daraus ergebenden Rationalisierungspotenzial: Seit 1970 erhöht sich die Zahl der Güter und Dienstleistungen, die wir pro Stunde zu produzieren in der Lage sind, jährlich um ca. 2,6 Prozent. Dies entspricht einer Verdoppelung der Produktivität in 27 Jahren! Berücksichtigt man zusätzlich die Arbeitslosenquote – in der Eurozone liegt sie bei 9,4 Prozent – und nimmt zur Kenntnis, dass sich durch die Globalisierung das Angebot an Arbeitskräften auf ca. 3 Milliarden erhöht hat, so ist Vollbeschäftigung – wenn man einmal von sitten- widrigen Verträgen und Dumpinglöhnen absieht – die utopischere Vorstellung als jene des bedingungslosen Grundeinkommens.

Auf das Tun-Können kommt es gerade des Geistes wegen an

Die Ergebnisse aus der Freiwilligenforschung sprechen für ein humanistisches, gemeinwohlorientiertes Menschenbild, das über biologische und ökonomische Motive hinausgeht, nicht bezüglich seiner Arbeitswilligkeit extrinsisch motiviert und kontrolliert zu werden braucht und z.B. durch Maslows Bedürfnispyramide veranschaulicht werden könnte.

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