SPD-Vorsitzender für Grundeinkommen und ein heimlicher König...
Das Spiegel-Sonderheft hat ein Bericht darüber veröffentlicht, wie Gerhard Schröder den Wahlsonntag verbracht hat. Dort findet sich folgender Satz: "Hinter der Windschutzscheibe von Schröders VW Tiguan liegt eine goldene Pappkrone, auf der steht "Wenn jeder sein eigener König ist, muss keiner der König des anderen sein." Gehard Schröder, ein heimlicher König.
Einen Tag später äußert sich Guido van den Berg, SPD-Vorsitzender im Rhein-Erft-Kreis und Mitglied im Parteirat der Bundes-SPD zur Idee des Grundeinkommen in der Taz:
"So wie jeder Mensch aufgrund seiner ihm innewohnenden Würde ein Recht darauf hat, am politischen Geschehen teilzuhaben, so besteht durch ein Grundeinkommen die Möglichkeit, jedem Menschen die ökonomischen Voraussetzungen für eine gesellschaftliche Partizipation zu garantieren.
Ein Grundeinkommen nimmt den Menschen Existenzängste und macht Bildung unabhängig von der Herkunft möglich. Die Verhandlungsmacht von Arbeitnehmern würde gestärkt. Die Beschäftigten könnten Nein zu Lohndumping und schlechten Arbeitsbedingungen sagen. Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder ehrenamtliches Engagement erführen mehr Anerkennung als wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft: alles Formen von Arbeit, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, aber heute zu wenig gewürdigt werden. Ein Grundeinkommen kann hier zu einer neuen Form der Vollbeschäftigung führen.
Die SPD hat sich bisher kaum an der Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen beteiligt. Das muss sich jetzt ändern. Die SPD im Rhein-Erft-Kreis hat sich als erster Kreisverband für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen. Jetzt entwickeln wir ein eigenes sozialdemokratisches Modell. Grundeinkommen und SPD passen zusammen. Die SPD muss den Mut aufbringen, neue Ansätze zu denken. Dann wird sie die Partei der sozialen Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert bleiben".
„Wir waren der erste Unterbezirk, der sich für ein Grundeinkommen ausgesprochen hat“, sagt Guido van den Berg in der Kölnischen Rundschau.














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