Das ökologische Grundeinkommen - Eine emanzipative Variante des GREEN NEW DEAL
In seinem Vortrag wies Schachtschneider nach, dass sich negative Folgen des Green New Deal und bisheriger Ökosteuern durch ein Ökogrundeinkommen vermeiden lassen. Die Kombination von Steuern auf den Verbrauch von Naturressourcen oder auf umweltschädigende Produktion bzw. Konsumtion und einer Ausschüttung dieser Steuereinnahmen an alle Bürgerinnen und Bürger (Ökogrundeinkommen/-bonus) bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, ökologische Ziele und soziale Gerechtigkeit zu verbinden. Ein Aufkommen aus Ressourcensteuern würde selbst bei vollständiger Ausschüttung nicht ausreichen, um ein vollwertiges Grundeinkommen zu finanzieren. Ein solcher Ökobonus kann aber mit anderen Steuerquellen kombiniert werden, so dass eine existenz- und teihabesichernde Höhe des gesamten Grundeinkommens möglich ist. Außerdem vermag die Idee die ökologische Bewegung und die Grundeinkommensbewegung zusammenzuführen, wie Schachtschneider in seinem Vortrag sagte.
Der Vortrag ist bei youtube zu sehen (wenn auch nicht in bester Qualität). Ulrich Schachtschneider hat die Powerpointpräsentation zur Veröffentlichung auf der Website des Netzwerks Grundeinkommen zur Verfügung gestellt. Ein Text zum Thema des Vortrags wurde hier bereits vor einiger Zeit veröffentlicht.
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