Von der Utopie zur Wirklichkeit - das bedingungslose Grundeinkommen als Retter der Demokratie

12.03.2017

Ein Grundeinkommen erzwingt den notwendigen Wandel

Der von der Digitalisierung erwartete immense Profit darf nicht einigen wenigen Marktakteuren vorbehalten bleiben, während der große gesellschaftliche Rest -- diesmal auch fast die gesamte Mittelschicht -- leer ausgeht und verarmt.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre hier ein ideales Verteilsystem, um eine möglichst gerechte Teilhabe aller am „digitalen Gewinn" zu gewährleisten.

Es erzwingt den bereits überfälligen Bruch mit einem geradezu anachronistischen Sozialsystem - welches Mangel verwaltet und zementiert statt Überschuss zu verteilen - und schafft Raum für zukunftsweisende Reformen.

Der vielleicht größte Vorteil eines bedingungslosen Grundeinkommens: Es ist politisch weder links noch rechts einzuordnen, denn profitieren werden so ziemlich alle Gesellschaftsgruppen - was es im positiven Sinne wahrlich populistisch macht.

Kein Wunder also, dass die Unterstützerszene gleichsam bei links- und rechtsliberalen Wirtschaftswissenschaftlern beständig wächst.

Die einen sehen den Mensch vom Zwang zur Verrichtung schlecht bezahlter Arbeit befreit, die anderen frohlocken aufgrund einer möglichen Befreiung der Unternehmen von unberechenbar steigenden Sozialversicherungsabgaben.

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