Ein Grundeinkommen wäre finanzierbar

23.09.2016

Die Parteigründer glauben deshalb, dass sie viele Wähler erreichen können. Sie sehen ihre Partei auch als ein Angebot an Nichtwähler, ihre Stimme für ein einziges Thema abzugeben. Auch andere, die etwa bei der letzten Bundestagswahl die Grünen oder die Linke gewählt haben, könnten umschwenken auf das Bündnis (www.buendnis-grundeinkommen.de). Denn die beiden Parteien hätten 2013 das Grundeinkommen im Wahlkampf zwar thematisiert, doch seither nicht weiterverfolgt.

"Wenn wir zwei Prozent der Stimmen erhalten und damit Druck machen können, ist schon viel erreicht", findet Schiller. Zwei Prozent, das klingt ziemlich ambitioniert. Zum Vergleich: 2013 erreichten die Piraten 2,2 Prozent, die Freien Wähler gerade mal ein Prozent. Dass das Bündnis überhaupt den mühsamen Weg über den Bundestag wählt, liegt daran, dass es anders als in der Schweiz in Deutschland keine bundesweite Volksabstimmung gibt. Für die künftigen BGE-Politiker ist die Wahl im September 2017 also so etwas wie eine Volksabstimmung mit anderen Mitteln.

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