Götz Werner (* 5. Februar 1944 in Heidelberg) ist Gründer, Gesellschafter und Aufsichtsratmitglied von dm-drogerie markt, dessen Geschäftsführer er 35 Jahre lang war. Seit Oktober 2003 leitet Götz W. Werner das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe, ist Gründer der Initiative Unternimm die Zukunft - Bedingungsloses Grundeinkommen und Konsumsteuer www.unternimm-die-zukunft.de, Präsident des EHI Retail Institute und Aufsichtsratmitglied der GLS Gemeinschaftsbank.
Preisverleihung des 1. Stuttgarter Autorenpreises am 12. März 2011
Aus der Pressemitteilung per mail der tri-bühne
Die Preisverleihung, des 1. Stuttgarter Autorenpreises zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" findet statt am Samstag, dem 12. März 2011, um 19.30 Uhr, im Theater tri-bühne Stuttgart.
Götz Werner wird die Preise an die AutorInnen überreichen, die Laudatio hält Edith Koerber. Daran anschließend werden Auszüge aus den prämierten Texten durch das Ensemble des Theater tri-bühne gelesen.
Die Jury hatte bei fast 190 Einsendungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz keine leichte Wahl. Die (sehr schwierige) Aufgabe für die Autorinnen und Autoren war, das bedingungslose Grundeinkommen in einem Theaterstück zu thematisieren.
Nach Auffassung von Volker Lösch (Regisseur Staatstheater Stuttgart), Enno
Schmidt (Autor und Filmemacher), Florian Höllerer (Leiter Literaturhaus
Stuttgart) und Edith Koerber (Intendantin Theater tri-bühne) haben sechs
AutorInnen die Aufgabe auf ganz unterschiedliche Weise am besten gelöst.
Deshalb hat sich die Jury entschlossen, das Preisgeld zu gleichen Teilen zu
vergeben.
Der Preisstifter Götz Werner hat die Preissumme noch aufgestockt, so dass
insgesamt 24.000 Euro an die Gewinner gehen können. Jeder einzelne erhält
somit 4.000,- Euro Preisgeld.
Die Preisträger sind:
1) Carl Ceiss (geb. 1959), Berlin mit seinem Stück "IM DELIRIUM"
Carl Ceiss stammt aus einer deutsch-österreichischen Theaterfamilie. Nach
Schule und Studium in Berlin war er ab 1982 Dramaturgie- und Regieassistent an der Volksbühne Berlin, dann Schauspieldramaturg und Regisseur am Stadttheater Quedlinburg, am Institut für Schauspielregie BAT in Berlin, 1989/90 Leiter der Dramaturgie am Theater der Altmark in Standal, 1989 Mitbegründer, Gesellschafter und Mitarbeiter des Berliner Theaterverlages AUTOREN - KOLLEGIUM. Von 1994-97 war er Dramaturg und Regisseur am Landestheater Detmold, von 1999-2000 am Wolfgang-Bochert-Theater in Münster.
Carl Ceiss lebt als freiberuflicher Autor in Berlin und Wien. Er betreibt
seit dem Jahr 2000 den SEISMOCORDER Theaterverlag.
2) Stefan Filipiak (geb. 1966), Neuss, mit seinem Projektkonzept "schwierige
übung freiheit"
Stefan Filipiak arbeitete bis 2002 als Schauspieler an den Bühnen Standal
und Neuss. Seitdem inszeniert er, schreibt, unterrichtet Schauspiel und
arbeitet als Theaterpädagoge mit Kindern und Jugendlichen, mit Migranten und jungen Erwachsenen ohne Ausbildungsplatz.
Mit den Methoden des biografischen Theaters arbeitet Stefan Filipiak seit
2005 im Projekt "JobAct® - der Zukunft eine Bühne" der Projektfabrik Witten.
Sein Stück "RaumZeit" (gemeinsam mit Christian Linker) gewann 2009 den
Autorenpreis des Sandkorntheaters Karlsruhe und wurde im Februar 2010
uraufgeführt (verlegt im Theaterstückverlag). "2PacAmaruHector" (gemeinsam mit Enno Stahl) liegt zur Zeit im Lektorat von schaefersphilippen.
3) Bettina Kenter, München, geb. 1951, mit ihrem Stück "Von CHANCEN und
SCHANGSEN"
Bettina Kenter wuchs in einer Theaterfamilie auf. Schauspielschule und erste
Rolle am Piccolo Teatro Mailand bei Giogio Strehler. Zehn Jahre fest und
frei, Bühne und Fernsehen. Als alleinerziehende Mutter zunächst
Sozialhilfeempfängerin, ab 1984 Sprecherin, Autorin und Regisseurin für
Synchron in München. Nach langer Krankheit vorübergehend bei ARGEn und
Armentafel. Freie Autorin, Förderpreis der Luzerner Literaturförderung
(1984), 2. Platz der Jury bei WortWerk Villach und Prämierung vom
Erika-Mitterer Lyrikpreis (2009). 2010: Nominierung bei "Kunstrasen
München", 3. Platz WORT-ALFI, Prämierung bei "Kunst im Mais", Kulturhöhe
Nidderau.
Sozialkritische Kurzgeschichten, Audiotexte für Kinder, Lyrik, Texte im
Internet. Buch: "Auf Rosen gebettet? Geschichten von Wellness und Wellnepp", BoD 2009.
4) Timo Krstin (geb. 1980), Heidelberg, mit seinem Stück "apparatschik"
Timo Krstin studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in
Frankfurt und arbeitete als Regieassistent am Staatstheater Mainz. Dort
inszenierte er u. a. Matias Faldbakkens "Macht und Rebell" und das
musikalische Stück "Wir zwei", das zum Heidelberger Stückemarkt 10
eingeladen war. Seit 09/10 ist Timo Krstin Regieassistent am Theater und
Philarmonischen Orchester der Stadt Heidelberg und wird im ZWINGER1 die
israelische Trilogie "Berg" von Yaron Edelstein zur deutschsprachigen
Erstaufführung bringen. In Heidelberg wurde auch das von ihm geschriebene
Stück "alien adaptation" aufgeführt.
5) Klaus Schreiber, Berlin, mit seinem Stück "social flat"
Seit 1983 war Klaus Schreiber als Schauspieler an verschiedenen renommierten deutschen Bühnen engagiert. Am Schauspielhaus Bochum, Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Stuttgart und Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitete er u.a. mit Jürgen Flimm, Franz Xaver Kroetz, Katharina Thalbach, Robert Wilson, Dietrich Hilsdorf, Martin Kusej, Wilfried Minks, Daniel Karasek, Jérome Savary.
Klaus Schreiber hat ein Jahr an der Regie-Schule bei Jürgen Flimm in Hamburg
unterrichtet, drei Jahre als Schauspieldozent an der Folkwanghochschule in
Essen und leitet seit 2007 Kurse an der Theaterschule Berlin.
Klaus Schreiber hat einen Roman, mehrere Theaterstücke und Drehbücher
veröffentlicht und betätigt sich auch als Komponist.
6) Walther Vögele (geb. 1960), Berlin, mit seinem Stück "EIN GELD MUSS HER!"
Nach einem Regie- und Redaktionsvolontariat beim Südwestrundfunk-Fernsehen und dem Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik in München und Berlin arbeitete Walther Vögele als Cutter im Film- und Fernsehbereich. Seit 2003 schreibt er Drehbücher und Theaterstücke und verfasste Publikationen über Commedia dell'arte, Max Reinhardt und Ernst Lubitsch für das Filmmuseum München.
http://www.forum-grundeinkommen.de/artikel/goetz-werner/autorenwettbewer...

Dem BGE Medienspiegel folgen
















Mitteilungen
Grundeinkommenfilm in der Mediathek von 3sat
Der Film über die Idee des Grundeinkommens in der Mediathek von 3sat.
Selbst der Himmel weint. Bürgergeld statt Bürgerkrieg. Dokudrama
Götz Werner hatte zitiert "Hartz4 ist Offener Strafvollzug", Edith Koerber / Tribühne Stuttgart gesagt, sie habe Inszenierungsideen, - http://www.anwaelte-gegen-hartz4.de/selbst_der_himmel_weint_buergergeld_statt_buergerkrieg_drama.pdf.
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