Für eine neue „Politik der Arbeit“
...Es ergeht die freundliche Einladung (der gewerkschaftlich organisierten ErstunterzeichnerInnen) an alle GewerkschafterInnen, auch solche, die sich explizit gegen ein Grundeinkommen aussprechen, sich inhaltlich-produktiv mit der Idee eines ganzheitlichen Arbeitsbegriffs mitsamt Grundeinkommen auseinanderzusetzen.
Das Feld der Arbeit steht naturgemäß für Gewerkschaften im Zentrum gesellschaftspolitischer und ökonomischer Auseinandersetzungen. Nirgendwo sonst entscheidet sich, ob ArbeitnehmerInnen einen Lohn erhalten, der für ein menschenwürdiges Leben ausreicht. Im letzten Jahrhundert ging aus den sozial- und arbeitspolitischen Kämpfen der moderne kontinentaleuropäische Sozialstaat hervor, der ArbeitnehmerInnen in ihrer Arbeit Würde, Einkommen und Anerkennung verschaffte.
Dieser „Klassenkompromiss“ wird aber seit den 1970er-Jahren sowohl von der Kapitalseite als auch von großen Teilen der Politik zunehmend in Frage gestellt bzw. aufgekündigt – ...
Es ist daher politisch richtig, dass Gewerkschaften nicht darin nachlassen, die Erwerbsarbeit zum Zentrum ihrer Politik zu machen und auf Arbeitsverhältnissen zu bestehen, die ArbeitnehmerInnen gesellschaftliche Teilhabe garantieren: Können ArbeitnehmerInnen von ihrer Hände oder Köpfe Arbeit auch angemessen leben?
...
Dem BGE Medienspiegel folgen
















Mitteilungen
Kommentar hinzufügen