Tafeln - Symbole des gesellschaftlichen Ausstiegs

Tafeln

Ein kritischer Blick auf die alltägliche Absurdität. Trotz des Überflusses gibt es Millionen von Menschen, die zu den Tafeln kommen und dort satt werden. Tafeln sind gut gemeint. Mehr aber auch nicht. Denn sie sind ein Symbol für eine Gesellschaft, die akzeptiert, dass Menschen sich selbst abwerten. Ein  erhellendes Interview.

Das Interview zum Anhören:
Quelle: Radio Bremen - Gesprächszeit

Stefan Selke (1), [7:26]
Stefan Selke (2), [8:56]
Stefan Selke (3), [6:35]
Stefan Selke (4), [9:23]
Stefan Selke (5), [4:22]

 

Der Professor für Soziologie in Furtwangen, Stefan Selke, hat im Rahmen seiner aktuellen Studie auch Menschen im Nordwesten befragt, wie es um Armut und Wohlfahrt in Deutschland steht, inwiefern Almosen ein Teil des Problems sind und was ihn persönlich dazu gebracht hat, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Darum geht es in dem Gespräch, das Nordwestradio-Moderator Mario Neumann mit Stefan Selke geführt hat.

 

Foto: Stefan Selke

 

Unten eine Zusammenfassung des Interviews in ca. 15 Minuten:

 

 

 

 

Armut und Wohlfahrt - Stefan Selke

21.01.2012

Podcast vom 09.01.12 auf Radio Bremen - Gesprächszeit. Stefan Selke, Professor für Soziologie in Furtwangen,  hat im Rahmen seiner aktuellen Studie auch Menschen im Nordwesten befragt. Wie es um Armut und Wohlfahrt in Deutschland steht, inwiefern Almosen ein Teil des Problems sind und was ihn persönlich dazu gebracht hat, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, darum geht es in dem Gespräch, das Nordwestradio-Moderator Mario Neumann mit Stefan Selke geführt hat.

Zum Grundeinkommen äußert sich Selke positiv  bei 11:30.

Dies sind Ausschnitte des Interviews. Das ganze Interview kann hier gehört werden.


Mitteilungen

Goldene Kuh

Sehr hörenswert ! Danke fürs reinstellen.

Helfer

Danke, ist zwar schon älter aber spricht mir aus der Seele.
Wo ich mir oft nicht so sicher bin ist die Intention der Helfer. Ich bin in den Tafeln schon gerügt worden, dafür dass ich undankbar wäre. Ja ....weil ich keine Bananen mag, oder irgendetwas nicht möchte. Hier wird ein Machtgefälle gelebt. Und der Glaube daran, dass ich hier durch meine Hilfe etwas Gutes tue, reicht für mich nicht. Es ist auch der Versuch sich abzugrenzen, zu denen die dahin kommen. Und die eigene Angst vor diesem Abstieg zu bändigen. Durch Abwertung und ausgesprochener oder unausgesprochener Schuldzuschreibung der Hilfesuchenden.
Und auch Sündenbock Strategie der Mächtigen um nichts an den bestehenden Machtverhältnissen ändern zu müssen. Schuldverschiebungen um von sich und den eigentlichen Verantwortlichen abzulenken.
Susanne Weber

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