Im Schweiße deines Angesichts mit Dr. Barbara Hendricks
"Bedingungsloses Grundeinkommen und christliches Menschenbild - Passt das zusammen?" war das Thema einer Diskussionsveranstaltung mit Dr. Barbara Hendricks (MdB) vom Niederrhein, zu welcher die Braunschweiger SPD am 23.06.09 eingeladen hatte. Frau Hendricks berichtete, dass es sowohl bei den Protestanten als auch bei den Katholiken Befürworter wie Gegner des Grundeinkommens gibt. Eine Tendenz der Theologen in den Kirchen sei jedoch, ähnlich dem was "die Verantwortliche für Kirchen und Religionsgemeinschaften im Präsidium der SPD" wohl auch persönlich zu vertreten schien, weiterhin Vollbeschäftigung anzustreben. In Anlenung an ein Zitat, aus der Vertreibung aus dem Paradies im AT, dass der Mensch im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdienen solle, wären prekäre Beschäftigungsverhältnisse z. B. mit weiteren Mindestlöhnen zu lösen, anstatt mit einem bedingungslosen Grundeinkommen.
Menschenwürde ergebe sich auch aus der – nach ihrer Meinung notwendigen – Erwerbsarbeit. Auch wurde im Laufe der Diskussion argumentiert, Frauen, denen bedingungslos ein Grundeinkommen gezahlt würde, könnten dazu neigen, statt weiterhin einer Erwerbsarbeit nachzugehen, sich wieder vermehrt an Heim und Herd mehr um die Familie zu kümmern, was als ein Rückfall in alte Zeiten dargestellt wurde. Die Würde des Menschen sei gefährdet, wenn ihm nicht eine weitgehend zwingende Erwerbsarbeit die vielfältigen Verbindungen zur Gesellschaft bieten würde.
Ein Mitarbeiter der Bahnhofsmission und ein langjähriges SPD-Mitglied wiesen ebenfalls auf die Menschenwürde hin, jedoch mit ganz anderem Vorzeichen: Die Menschenwürde käme bei der alltäglichen Praxis millionenfach zu kurz, durch die entwürdigende Sozialbürokratie, welche sie selber aus eigener Erfahrung kennen würden. Und sogar Fachleute gäbe es kaum, die sich da noch auskennen und wirklich helfen könnten. In den verschiedenen Konzepten mit bedingungslosem Grundeinkommen würden mindestens Chancen stecken mitzuhelfen, diese Schwachstellen zu beheben. Das alltägliche unwürdige Formulareschreiben, das Betteln und Begründen hätte dann ja ein Ende. Frau Hendricks wies darauf hin, dass es auch viele Verwaltungs-Mitarbeiter guten Willens gäbe. Ein Juso-Sprecher zeigte das Protokoll einer Mitgliederversammlung mit der Überschrift "Grundeinkommen – nein Danke!"
Dann wies ein SPD-Mitglied auf eine niederrheinische Gruppe an der SPD-Basis hin, welche sich für ein "sozialdemokratisches Grundeinkommen" einsetzt: die Rhein-Erft SPD.
Er wies weiterhin auf die Initiative Forum Grundeinkommen aus Braunschweig hin (welche sich am 9. August wieder treffen wird). Auch andere Diskussionsteilnehmer hielten es durchaus nicht für schlüssig oder gar zwingend, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen aus weltanschaulichen Gründen abgelehnt werden müsste. Besonders in anschließenden intensiven kleineren Gesprächsrunden gab es offenbar noch einen regen Austausch pro und contra bedingungsloses Grundeinkommen.
Mit Teilnehmern der Veranstaltung zusammengestellt von Frank Thomas














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Grundeinkommen und Christentum
Henz Göd auf Henrik
Wenn das Ebenbild Gottes nicht reif ist für ein Grundeinkommen
und Kontrollinstanzen und andere Druckmittel braucht,
wie sieht dann Gott aus ??
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