BGE in Zahlen - Gesellschaftsstudie zum bedingungslosen Grundeinkommen

BGE in Zahlen - Gesellschaftsstudie zur Bekanntheit

Im Bundespresseamt hat Prof. Dr. Friedrich Schneider, Studienleiter und Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre der Johannes-Kepler-Universität Linz, die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zum Grundeinkommen vorgestellt, welche von Götz Werner angeregt wurde.

Die Ergebnisse der Studie sind weniger unerwartet als deutlich. Zeigen sie doch eine grundsätzlich positive Grundhaltung zum Grundeinkommen, auch dass im Durchschnitt mehr Erwerbsarbeit mit einem BGE aufgenommen würde als heute. Die Mehrheit hat sich vom Ziel der Vollbeschäftigung verabschiedet. Es würde weniger Schwarzarbeit geben. Viel mehr heutige Erwebslose würden einer Erwerbsarbeit nachgehen neben dem fast doppelt so großen ArbeitsStundenVolumen der unbezahlten Arbeit, welcher heute schon nachgegangen wird, aber zu wenig Anerkennung findet.

 

Prof. Dr. Friedrich Schneider, Prof. Götz Werner, Susanne Wiest und Wolfgang Strengmann-Kuhn (v.l.n.r.) beantworteten alle Fragen im voll besetzten Bundespresseamt.

 

  • 72 % aller Erwerbstätigen geben an, ihr Arbeitsangebot nach BGE-Einführung nicht senken zu wollen. Die Reduktion des Arbeitsangebots seitens der Erwerbstätigen wird durch den Eintritt von derzeit Nicht-Erwerbstätigen in die Erwerbstätigkeit vollständig kompensiert.

 

Die Bekanntheit steigt mit dem Bildungsgrad

Interessant die Zustimmung nach Bildungsgrad. Mehr Bildung = Weniger Mut für Neues?

  • 72 % aller Erwerbstätigen wollen ihr Arbeitsangebot bei BGE-Einführung nicht verändern.
  • Dennoch wollen Erwerbstätige im Durchschnitt nach BGE-Einführung 4,3 Stunden pro Woche weniger arbeiten.
  • Bei Hilfsberufen, in der Landwirtschaft und im Handel ist ein Rückgang des Beschäftigungsausmaßes überdurchschnittlich.
  • Rentner, Arbeitslose, Hausfrauen und aus sonstigen Gründen nicht Erwerbstätige wollen ihr Arbeitsangebot nach BGE-Einführung erhöhen.

  • Im Bevölkerungsdurchschnitt Erhöhung des Arbeitsangebots um 2,4 Wochen- stunden pro Person.

Schwarzarbeit

  • Derzeitige Schwarzarbeits-Anbieter wollen nach BGE-Einführung 6,6 Stunden pro Monat weniger schwarz arbeiten.
  • Wegfall der finanziellen Notwendigkeit ist wichtigster Grund für Reduktion.
  • 25 % der Befragten wollen nach BGE-Einführung keine Schwarzarbeit mehr anbieten.

Warum die Zustimmung äußerst unterschiedlich je nach Bundesland ausfiel, konnte noch nicht geklärt werden. Weitere Interpretationen sollen jedoch in Zukunft folgen und können im Institut angefragt werden. 

 

Quelle: Alle Zahlen und Grafiken: Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mbH, IMAS

Die  Studie kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Wer hier den "peak oil" vermutet liegt falsch. Es ist die Kurve der Besucher der Seite forum-grundeinkommen.de am 17.2.2009. Dem letzten Tag, am dem die Petition zum Grundeinkommen, von Susanne Wiest, online mitgezeichnet werden konnte. 858 Besuche pro Tag. Die maximale Besucherzahl bisher, ausgelöst durch die Petition und Hunderte von Webseiten und newsletter welche auf diese Petition hingewiesen haben. Am 8.11.2010 wird diese öffentlich im Petitionsausschuss behandelt.


Mitteilungen

Link?

Der Link zum runterladen der Studie als PDF funktioniert nicht.
Wo kann ich mir die sonst noch runterladen?

Link

Hallo,

der Link zum herunterladen der Studie funktioniert leider nicht mehr. Brauche die Studie dringend für meine Bachelorthesis. Wenn mir jemand die Studie zuschicken könnte oder einen funktionierenden Link hätte, wäre ich unendlich dankbar.

Liebe Grüße
Oskar
E-Mail: giraffe-reitet-auf-raketeatgmx [dot] de

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