März 2010

Rifkin, Jeremy

Jeremy Rifkin (* Januar 1943) ist ein US-amerikanischer Soziologe, Ökonom, Publizist sowie Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends. Er unterrichtet unter anderem an der Wharton School der Universität von Pennsylvania  und ist Berater diverser Regierungen und auch der EU-Kommission.

Kategorien:

Beuys, Joseph

Joseph Beuys (* 12. Mai 1921; † 23. Januar 1986), einer der bekanntesten deutschen Künstler, war Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner, Kunsttheoretiker und Pädagoge.  mehr ...  »

Kategorien:

Zimmer, Mathias

MdB,

Kategorien:

Auf das Tun-Können kommt es gerade des Geistes wegen an

Die Ergebnisse aus der Freiwilligenforschung sprechen für ein humanistisches, gemeinwohlorientiertes Menschenbild, das über biologische und ökonomische Motive hinausgeht, nicht bezüglich seiner Arbeitswilligkeit extrinsisch motiviert und kontrolliert zu werden braucht und z.B. durch Maslows Bedürfnispyramide veranschaulicht werden könnte.


Vollbeschäftigung ist die utopischere Vorstellung als jene des bedingungslosen Grundeinkommens

Wir wissen heute recht gut, dass die vermeintlich konjunkturellen Probleme struktureller Art sind und letztlich Kontinuität aufweisen. Kontinuität besteht beispielsweise – positiv gesprochen in der Technologieentwicklung – real ausgedrückt in dem sich daraus ergebenden Rationalisierungspotenzial: Seit 1970 erhöht sich die Zahl der Güter und Dienstleistungen, die wir pro Stunde zu produzieren in der Lage sind, jährlich um ca. 2,6 Prozent. Dies entspricht einer Verdoppelung der Produktivität in 27 Jahren! Berücksichtigt man zusätzlich die Arbeitslosenquote – in der Eurozone liegt sie bei 9,4 Prozent – und nimmt zur Kenntnis, dass sich durch die Globalisierung das Angebot an Arbeitskräften auf ca. 3 Milliarden erhöht hat, so ist Vollbeschäftigung – wenn man einmal von sitten- widrigen Verträgen und Dumpinglöhnen absieht – die utopischere Vorstellung als jene des bedingungslosen Grundeinkommens.


Ich halte die Idee von Herrn Althaus für einen Irrweg

Ist es denn so abwegig zu vermuten, dass viele Menschen, abgesichert durch ein solidarisches Bürgergeld, entweder gar nicht arbeiten oder ihre Arbeitszeit reduzieren? Und wie sieht es mit der Motivation derjenigen aus, die arbeiten? Werden die sich noch ins Zeug legen, unternehmerische Risiken eingehen, neue Wege gehen, wenn es doch auch einfacher geht? Die Konsequenzen einer Verhaltensänderung durch ein solidarisches Bürgergeld können nicht beziffert werden Aber sie können die schöne Modellrechnung in ihrer Substanz in Frage stellen.

Zweitens muss man die Frage stellen ob durch die Einführung eines solidarischen Bürgergeldes nicht diejenigen erhebliche Vorteile haben, die ohnehin schon eine eigene Grundsicherung durch eine mietfreie Immobilie oder Kapitaleinkünfte haben. Hier wären die Mitnahmeeffekte hoch, der Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen, gering. Für den, der nichts hat, reicht das Grundeinkommen zum Leben kaum aus, für den, der genügend hat, ist es eine willkommene, aber unnötige zusätzliche Geldquelle.


Erwerbslose zählen zu einer suizidgefährdeten Risikogruppe

"In Zeiten der Arbeitslosigkeit steigen die Selbstmorde, was besonders dann bedenklich ist, wenn Erwerbsarbeit nicht mehr für alle auf Dauer verfügbar ist." schreibt telepolis.de.  mehr ...  »

Kategorien:

Nach oben