März 2009

Selbstgespräch mit der Krise

Wir zahlen nicht für Eure Krise

„Wir zahlen nicht für Eure Krise“ lautet das Motto, unter welchem Gewerkschaften, Attac und linke Bürgerinitiativen am 28. März 2009 in Berlin und Frankfurt zur Demonstration gegen Kapitalismus und für gerechtere Weltwirtschaft aufgerufen hatten. Weitere Proteste sollen folgen bis Ende kommender Woche der G-20-Gipfel in London beginnt.
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Wie wirkt Grundeinkommen auf den Arbeitsmarkt?

Zunächst einmal suggeriert der Begriff Arbeitsmarkt, dass es tatsächlich einen freien Markt gäbe, auf welchem Bürger ihre Fähigkeiten anbieten bzw. Arbeitsangebote frei wählen könnten. Der Begriff Arbeitsmarkt ist irreführend, weil es diesen freien Markt nicht gibt. Fehlende Erwerbsarbeitsangebote erzeugen ein Ungleichgewicht an Angebot und Nachfrage. Erwerbsarbeit ist zu einer knappen Ware geworden, welche gleichzeitig die Existenz sichern  soll.  mehr ...  »

Warum ist das bedingungslose Grundeinkommen ein Bürgerrecht?

Das Recht auf ein Grundeinkommen bedarf keiner oder der selben Begründung wie dem Recht am Mensch sein. Das Recht auf ein Grundeinkommen ergibt sich aus dem Recht auf  Leben und dem Recht auf Menschenwürde. Um heute in unserer Kultur leben und  diese mit seinen Fähigkeiten bereichern zu können, braucht jeder Mensch die menschlichsten Bedingungen. Diese sind bedingungslos. Daran besteht kein Zweifel.

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Grundeinkommen oder Mindestlohn?

Die Forderung nach Mindestlöhnen entstehen aus der heutigen Situation, in welcher ein Einkommen ausschließlich an Erwerbsarbeit gebunden ist, sowie der dort erhaltene Lohn nicht mehr die lebensnotwendigen Kosten deckt. Die Forderung nach Mindestlöhnen entstehen aus dem Festhalten am alleinigen Erwerbsarbeitsmodell und fördern - im Gegensatz zum Grundeinkommen  - die Bindung an traditionell bezahlte Arbeit.

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Ist das bedingungslose Grundeinkommen ein Ersatz für ein Erwerbseinkommen?

Nein, das bedingungslose Grundeinkommen ist kein Ersatz für ein Erwerbseinkommen, welches für ausgeführte Leistungen gezahlt wird. Das Prinzip der Marktwirtschaft, in welcher nach Leistung bezahlt wird, bleibt bestehen. Das Grundeinkommen wird zu  einem Teil des heutigen Einkommens. So setzt sich das Einkommen aller Bürger, mit Einführung eines  bedingungslosen Grundeinkommens, aus einem existenzsichernden Teil Grundeinkommen und einen weiteren Teil Erwerbseinkommen zusammen, soweit eine Erwerbsarbeit ausgeübt wird.
 

Wie hoch sollte das bedingungsloses Grundeinkommen sein?

Die Höhe des Grundeinkommens, muss so hoch sein, dass dem Individuum keine materielle Not entsteht und eine kulturelle Teilhabe möglich ist. Die genaue Höhe des Grundeinkommens legt das Gemeinwesen fest, welches  sich auf ein bedingungsloses Grundeinkommen als kulturelle Basis einigt.
 

Was ist bedingungsloses Grundeinkommen?

Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein regelmäßiger Geldtransfer,  vom Staat an alle Bürger des Gemeinwesens. Ein Grundeinkommen wird jedem Bürger von der Wiege bis zur Bahre - im Gegensatz zu heutigen Sozialleistungen, welche an Bedingungen wie z.B. Bedürftigkeit geknüpft sind - ohne jede Bedingung gewährt. Die einzige Bedingung ist, dass man Mensch ist.
 

Weshalb soll man sich eigentlich anstrengen?

"Was ist das für eine Gesellschaft, was hat man da für ein Mentalität? Zunächst einmal lebt unser System davon, dass alle Welt weiß es kommt auf ihn an. Er ist verantwortlich für seine Lebensverhältnisse und er strengt sich an. Wenn jetzt alle sowieso Geld bekommen, ohne sich anzustrengen, dann ist die Frage: Weshalb soll man sich eigentlich anstrengen?"  mehr ...  »


Grundeinkommen akzeptiert alternative Lebensentwürfe

"Ich persönlich finde die Idee vom Grundeinkommen eine sehr bedenkenswerte Idee. Sie ist in der Tat unbürokratisch, sie ist nicht viel teurer, als unser jetziges System, die das Existenzminimum zu garantieren. Und sie akzeptiert alternative Lebensentwürfe besser und bindet die Hartz IV-Empfänger nicht so an die Jobcenterbürokratie."

Stephan Hilsberg, SPD, MdB


Ich bin der Idee des Grundeinkommens gegenüber sehr skeptisch

Ich habe mich immer wieder mit der Frage des Grundeinkommens befasst. Das ist zunächst eine alte Idee, die etwa in Schweden schon in den 30er, 40er, 50er Jahren diskutiert worden ist.  mehr ...  »


Ich warne vor dem bedingungslosen Grundeinkommen wegen Hartz

"Gerade wegen der Erfahrungen mit Hartz warne ich vor dem bedingungslosen Grundeinkommen. Dies wäre der Totalumbau des deutschen Sozialstaates und noch viel ehrgeiziger als Hartz. Weshalb das Grundeinkommen noch stärker als Hartz Weitungen und Konsequenzen haben kann, die jedenfalls kein Grüner will.  mehr ...  »


Grundeinkommen wäre ein Gnadenbrot für die Überflüssigen

Ein Grundeinkommen wäre das Gegenteil von einem solchen aktivierenden Staat. Es wäre ein Gnadenbrot für die „Überflüssigen“, mit denen man sich abgefunden hat. [...]
Die Angst davor, dass uns die Arbeit ausgeht, ist so alt wie die Industrialisierung. Sie war immer unberechtigt.  mehr ...  »


Arbeit und Freiheit im Widerspruch? - Ein neues Buch

Die Idee zum Buch "Arbeit und Freiheit im Widerspruch?" entstammt einem Workshop , zu welchem das Forum Neue Politik der Arbeit in Dortmund eingeladen hatte.  mehr ...  »

Mehrwertsteuer aussetzen bedeutet die Geldelite begünstigen

Götz Werner zu dem Vorschlag des „Preisberaters" Hermann Simon im Manager Magazin, die Mehrwertsteuer im Dezember auszusetzen: „Im Grunde kann man froh sein, wenn Simon diesen absurden Vorschlag macht, weil deutlich wird, dass eine Senkung der Mehrwertsteuer eine Steuersenkung an der falschesten Stelle überhaupt ist. Die Geldelite wird begünstigt. Simon propagiert ein Reichengeschenk, denn die Kroko-Handtasche für 10.000 Euro wird um bis zu 1900 Euro günstiger.  mehr ...  »

Missbrauch von Harz IV minimal

Entgegen häufiger Vorurteile Ewerbslosen gegenüber, ist der Missbrauch von Sozialleistungen bei Harz IV Empfängern, laut den neuesten Ergebnissen der Bundesargentur für Arbeit gering, berichtet die Frankfurter Rundschau.

Wie Deutschland an den Gescheiterten scheitert

In kaum einem anderen Staat ist der künftige Lebensweg eines Kindes so vorbestimmt wie in Deutschland. In einer Studie der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit heißt es: Die Maßnahmen der Arge tügen "dazu bei, die Teilnehmer erst recht vom regulären Berufsleben zu entfremden". schreibt der Spiegel.  mehr ...  »

Die Verstaatlichung der Kinder

Die Familien sind zudem "bei einer Sozialabgabenlast von inzwischen über 40 Prozent zur Eigenvorsorge kaum noch in der Lage [...] Die beste Familienpolitik, so könnte man kurz sagen, wäre der Verzicht auf staatliche Familienpolitik. Im Gegenzug könnten die Steuern und Abgaben drastisch sinken - was hätten die Familien dann mehr Geld zur Verfügung.  mehr ...  »

Mitarbeitercommitment in deutschen Unternehmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktora

"Insgesamt ist die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz eher durchschnittlich und ein nicht unerheblicher Anteil der deutschen Arbeitnehmer würde ihren Arbeitgeber nicht uneingeschränkt Freunden oder Bekannten weiterempfehlen." schreibt die Financial Times Deutschland

Forum

Titel: 
Grundeinkommen im Gespräch
Beschreibung: 

Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Sascha Lieberman, treffen sich alle Interessierten im Forum Grundeinkommen zur Diskussion und Austausch über das Thema bedingungsloses Grundeinkommen und Freiheit statt Vollbeschäftigung, diesmal im Photonum. Befürworter sowie Gegner sind herzlich eingeladen.

Kosten: 
Eintritt frei.
Veranstaltungsort: 
PHOTONUM, Schimmel-Hof B2, Hamburgerstr. 273, 38114 Braunschweig
Veranstalter: 
Forum Grundeinkommen

Wir begreifen, daß wir alle potentielle Arbeitslose sind

Wir wissen, wir fühlen, wir begreifen, daß wir alle potentielle Arbeitslose sind, potentielle Unterbeschäftigte, Teilzeit-Arbeiter, Jobber, prekär Beschäftigte. Aber was jeder von uns einzeln weiß, ist noch nicht zum Bewußtsein unserer gemeinsamen, neuen Wirklichkeit geworden.


Der Einzelne ist gefragt, sich selber zu ernähren

Ich habe ein grundsätzliches Bedenken und ich habe zwei Fragen. Die erste ist: Wie wir uns das Verhältnis von Eigenverantwortung und Solidarität denken. Das sehen wir bislang in der sozialen Marktwirtschaft - übrigens vorausgegangen christliche Sozialethik - genau andersherum als Sie es definieren und ich halte so, wie es die soziale Marktwirtschaft und die christliche Soziallehre es macht, für besser.

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Die Besserverdienenden, die sollen es auch nicht bekommen

Ich bin gespalten in der Frage [...]. Aber die Besserverdienenden, die  sollen es auch nicht bekommen.
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Wir werden natürlich Vollbeschäftigung erreichen können

Ich halte die Grundthese für falsch. Wir werden natürlich Vollbeschäftigung erreichen können. Und wir können Sie erreichen und werden sie erreichen. Wir haben z.Z. immer noch die höchste Beschäftigungsquote die es je in der gesamten deutschen Geschichte gegeben hat. Vor und nach der Wende. Über 40 Mill. Menschen haben einen solchen Job.

Ich fürchte, dass Menschen, wenn den Menschen dieses Angebot gemacht wird, zu viele Menschen nicht mehr bereit sind, ins Berufsleben zu gehen und ins Arbeitsleben zu gehen. Das ist eine Erfahrung, die man machen kann.
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Klassensprecher

Maischberger Susanne Wiest Grundeinkommen

Klassensprecher kennen wir als Personen, die als Sprecher für und von Schulklassen gewählt werden, um Dinge anzusprechen und zu vermitteln, häufig zwischen Lehrern und Schülern.  mehr ...  »


Eilmeldung: Susanne Wiest - heute "Menschen bei Maischberger"

Eilmeldung, für alle die es noch nicht wissen: Heute: Susanne Wiest in "Menschen bei Maischberger" Dienstag 10.03.2009, 22:45 Uhr ARD Liebe Abbonenten des Newsletters vom Forum Grundeinkommen, heute Abend ist Susanne Wiest zu der Sendung "Menschen bei Maischberger" in der ARD eingeladen. Die Sendung beginnt um 22:45 Uhr und steht unter dem Motto. "Panik um den Job. Muß der Staat uns alle retten?" http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=10.03.2009&startse...

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