Mai 2008

CDU Mitglied fordert: Erwerbslosen Bürgerrechte entziehen

Ein junges Mitglied der CDU und Vorsitzer des Studentenverbandes RCDS fordert fundamentale Eingriffe in die Grundrechte von Bürgern.  mehr ...  »


Eingeschränktes Wahlrecht für Erwerbslose

Diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen, müssen in diesem Land wieder mehr Einfluss bekommen. Die Lösung könnte ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein.

www.gottfried-ludewig.de

Mai 2008

Das Fundament der liberalen Philosophie ist der Glaube an die Würde des Einzelnen

"Das Fundament der liberalen Philosophie ist der Glaube an die Würde des Einzelnen, an seine Freiheit zur Verwirklichung seiner Möglichkeiten in Übereinstimmung mit seinen persönlichen Fähigkeiten mit der einzigen Einschränkung, dass er nicht die Freiheit anderer Personen beschränke, das Gleiche zu tun. Dies impliziert den Glauben an die Gleichheit der Menschen in einer Beziehung: ihrer gegenseitigen Ungleichheit. Jeder Mensch hat das gleiche Anrecht auf Freiheit.  mehr ...  »


Armut ist jedoch zum Teil ein relativer Begriff

"Das außergewöhnliche wirtschaftliche Wachstum in den westlichen Ländern während der letzten zweihundert Jahre und die weite Streuung der Vorzüge des freien Wettbewerbs führten zu einer erheblichen Verringerung der Armut im absoluten Sinn in den kapitalistischen Ländern des Westens. Armut ist jedoch zum Teil ein relativer Begriff, und selbst in diesen Ländern leben offensichtlich viele Menschen unter Bedingungen, die der Rest der Bevölkerung als Armut bezeichnet."

Milton Friedman, Kapitalismus und Freiheit, Chicago 1962


Ein Recht, ohne der Gesellschaft von Nutzen zu sein

Dieses Recht auf Leben, Nahrung und Unterkunft, auf medizinische Versorgung, Bildung usw. ist ein dem Menschen angeborenes Recht, das unter keinen Umständen eingeschränkt werden darf, nicht einmal im Hinblick darauf, ob der Betreffende für die Gesellschaft „von Nutzen ist“.

Erich Fromm, Psychologische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle, 1966


Die Freiheit des einzelnen würde entschieden erweitert

"Für ein garantiertes Einkommen für alle spricht in erster Linie, daß die Freiheit des einzelnen auf diese Weise entschieden erweitert werden könnte. "

Erich Fromm, Psychologische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle, 1966


Der Mensch ist nur da ganz Mensch wo er spielt

Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Dieser Satz, der in diesem Augenblicke vielleicht paradox erscheint, wird eine große und tiefe Bedeutung erhalten, wenn wir erst dahin gekommen sein werden, ihn auf den doppelten Ernst der Pflicht und des Schicksals anzuwenden; er wird, ich verspreche es Ihnen, das ganze Gebäude der ästhetischen Kunst und der noch schwierigern Lebenskunst tragen. Aber dieser Satz ist auch nur in der Wissenschaft unerwartet; längst schon lebte und wirkte er in der Kunst und in dem Gefühle der Griechen, ihrer vornehmsten Meister; nur daß sie in den Olympus versetzten, was auf der Erde sollte ausgeführt werden.


Mit des Menschen Widerstand verschwindet

Des Gesetzes strenge Fessel bindet

Nur den Sklavensinn, der es verschmäht;

Mit des Menschen Widerstand verschwindet

Auch des Gottes Majestät.


Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei


Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,
Und würd er in Ketten geboren,
Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,
Nicht den Mißbrauch rasender Toren,
Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,
Vor dem freien Menschen erzittert nicht.


Die Entwicklung der Menschheit

Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
behaart und mit böser Visage.
Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
bis zur dreißigsten Etage.

Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzen sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.

Sie hören weit. Sie sehen fern.
Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
Die Erde ist ein gebildeter Stern  mehr ...  »


Bei Konsumenten künstliche Bedürfnisse wecken

"Und so besteht, angesichts der doppelten Verrücktheit der Arbeiter, sich durch Überarbeit umzubringen und in Entbehrungen dahinzuvegetieren, das große Problem der kapitalistischen Produktion nicht darin, Produzenten zu finden und ihre Kräfte zu verzehnfachen, sondern Konsumenten zu entdecken, ihren Appetit zu reizen und bei ihnen künstliche Bedürfnisse zu wecken."

Paul Lafargue,Schwiegersohn von Karl Marx, Das Recht auf Faulheit, 1883


Das Dogma von der Arbeit verdummten Arbeiter

"Aber so groß dieses Heer von unnützen Mäulern, so unersättlich seine Gefräßigkeit auch ist, es reicht immer noch nicht, um alle Waren zu konsumieren, welche die durch das Dogma von der Arbeit verdummten Arbeiter wie Besessene erzeugen, ohne sie konsumieren zu wollen, ohne sich darum zu kümmern, ob sich überhaupt Leute finden, die sie konsumieren."

Paul Lafargue,Schwiegersohn von Karl Marx, in Das Recht auf Faulheit, 1883


Das Recht auf Faulheit

"Wenn die Arbeit etwas Schönes und Erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen."

Paul Lafargue,Schwiegersohn von Karl Marx, in Das Recht auf Faulheit, 1883


Mußezeit, um die irdischen Freuden zu kosten

"Denkt ihr, daß die Arbeiter, als sie damals von sieben Tagen nur fünf arbeiteten, nur von Luft und frischem Wasser gelebt hätten, wie die verlogenen Ökonomen uns vorerzählen? So ein Quatsch! Sie hatten Mußezeit, um die irdischen Freuden zu kosten, um zu lieben und zu scherzen, um vergnügt zu Ehren des lustigen Gottes des Müßiggangs Tafel zu halten."

Paul Lafargue,Schwiegersohn von Karl Marx, Das Recht auf Faulheit, 1883


Als wollte er mit den Maschinen wetteifern

Eine gute Arbeiterin verfertigt auf dem Handklöppel gerade fünf Maschen in der Minute; gewisse Klöppelmaschinen fertigen in derselben Zeit dreißigtausend. Jede Minute der Maschine ist somit gleich hundert Arbeitsstunden der Arbeiterin, oder vielmehr, jede Minute Maschinenarbeit ermöglicht der Arbeiterin zehn Tage Ruhe. Was für die Spitzenindustrie gilt, gilt mehr oder weniger für alle durch die moderne Mechanik umgestalteten Industrien. Was sehen wir aber? Je mehr sich die Maschine vervollkommnet und mit beständig wachsender Schnelligkeit und Präzision die menschliche Arbeit verdrängt, verdoppelt der Arbeiter noch seine Anstrengungen, anstatt seine Ruhe entsprechend zu vermehren, als wollte er mit den Maschinen wetteifern. O törichte und mörderische Konkurrenz!

Januar 1880

Trennung von Arbeit und Einkommen

Nein, in der Wirklichkeit lebt das Gesetz [Soziales Hauptgesetz] nur so, wie es leben soll, wenn es einer Gesamtheit von Menschen gelingt, solche Einrichtungen zu schaffen, daß niemals jemand die Früchte seiner eigenen Arbeit für sich selber in Anspruch nehmen kann, sondern doch diese möglichst ohne Rest der Gesamtheit zugute kommen. Er selbst muß dafür wiederum durch die Arbeit seiner Mitmenschen erhalten werden. Worauf es also ankommt, das ist, daß für die Mitmenschen arbeiten und ein gewisses Einkommen erzielen zwei voneinander ganz getrennte Dinge seien.
 


Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser

"Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser"

Lenin , Vladimir Iljitsch Uljanov, führender Kopf der Oktoberrevolution 1917 in Russland

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Zutrauen veredelt den Menschen

Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Bevormundung hemmt sein Reifen.

Das Zitat wird irrtümlicher Weise mit Freiherr von Stein in Verbindung gebracht. Stammt jedoch von  Johann Gottfried Frey.  mehr ...  »


Sag: NEIN! - Erinnerung an Wolfgang Borchert

Aus aktuellem Anlass ein aktuelles Gedicht In Erinnerung an Wolfgang Borchert, der heute vor 87 Jahren geboren wurde und im Spannungsfeld der aktuellen krassen Forderungen unseres Wirtschaftsminister, Michael Glos (Er will, dass Hartz-IV-Empfänger sich bald ihr Arbeitslosengeld verdienen. Er plant eine Arbeitspflicht für Langzeitarbeitslose. ) entstand ein Gedicht, auf welches ich Sie/Euch hinweisen möchte. http://forum-grundeinkommen.de/grundeinkommen/sag-nein-erinnerung-wolfgang-borchert

Sag: NEIN! - Erinnerung an Wolfgang Borchert

Aus aktuellem Anlass ein aktuelles Gedicht In Erinnerung an Wolfgang Borchert, der heute vor 87 Jahren geboren wurde und im Spannungsfeld der aktuellen krassen Forderungen unseres Wirtschaftsminister, Michael Glos (Er will, dass Hartz-IV-Empfänger sich bald ihr Arbeitslosengeld verdienen. Er plant eine Arbeitspflicht für Langzeitarbeitslose. ) entstand ein Gedicht, auf welches ich Sie/Euch hinweisen möchte. http://forum-grundeinkommen.de/grundeinkommen/sag-nein-erinnerung-wolfgang-borchert

Sag: NEIN! - Erinnerung an Wolfgang Borchert

Aus aktuellem Anlass ein aktuelles Gedicht In Erinnerung an Wolfgang Borchert, der heute vor 87 Jahren geboren wurde und im Spannungsfeld der aktuellen krassen Forderungen unseres Wirtschaftsminister, Michael Glos (Er will, dass Hartz-IV-Empfänger sich bald ihr Arbeitslosengeld verdienen. Er plant eine Arbeitspflicht für Langzeitarbeitslose. ) entstand ein Gedicht, auf welches ich Sie/Euch hinweisen möchte. http://forum-grundeinkommen.de/grundeinkommen/sag-nein-erinnerung-wolfgang-borchert

Arbeiten und trotzdem im Armutsrisikobereich

"Besonders bedrückend bleibt für mich, dass die Zahl derjenigen, die arbeiten und sich trotzdem im Armutsrisikobereich befinden, größer geworden ist. Das zeigt: Wir haben zu niedrige Löhne in Deutschland und brauchen Mindestlöhne", sagte Scholz. Doch zeige das Eingreifen des Sozialstaats Wirkung: "Wenn es die Sozialttransfers wie Arbeitslosengeld II, Wohn- oder Kindergeld nicht gäbe, dann hätten wir statt 13 Prozent 26 Prozent Arme"

Olaf Scholz, Bundesarbeitsminister, SPD

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,553928,00.html


Sag: NEIN! - Erinnerung an Wolfgang Borchert

In Erinnerung an Wolfgang Borchert, der vor 87 Jahren am 20. Mai 1921 geboren wurde. In Anlehnung an sein Gedicht „Dann gibt es nur eins!“ und im Spannungsfeld zu den aktuellen krassen Forderungen unseres Wirtschaftsministers, Michael Glos, entstand ein neues Gedicht.  mehr ...  »


Ein bedingungsloses Grundeinkommen stärkt die Familie

Ein bedingungsloses Grundeinkommen stärkt die Familie. Sie sieht sich heute nicht selten vor die Frage gestellt: entweder erhebliche Einkommenseinbußen in Kauf zu nehmen, damit sie für ihre Kinder sorgen kann, oder ihre Kinder verhältnismäßig früh in die Obhut von Betreuungseinrichtungen zu geben.


Die Freiheit, Nein zu sagen

„Die Folge wäre, dass am Arbeitsmarkt der Kern aller Freiheit, nämlich die Freiheit Nein zu sagen, zur Geltung gebracht würde.“

 


Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen

"Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen, denn nur wer fleißig und schwer arbeitet, arbeitet auch gut. So ist es doch, nicht wahr? "(Gabriele Fischer)


Natürlich nicht. Unser Problem besteht darin, dass so viele das für so richtig halten. Nicht nur Arbeit, die mit Händen gemacht wird, ist ehrliche Arbeit. Wenn wir den Wohlstand erhalten und mehren wollen, müssen wir vor allem die Kopfarbeit steigern. Alles, was dazu dient, dass man heute etwas besser machen kann, entspringt der Kopfarbeit, und wenn wir nicht mit allen Konsequenzen zurück wollen in die alten Zeiten, dann sollten wir das endlich verstehen lernen. Mit den Händen können wir auf unserem Niveau ganz bestimmt nicht produktiver werden.


Der Fußboden heißt übrigens staatliches Grundeinkommen

„Wir müssen […] überlegen, wie wir einen sozialen Fußboden einziehen, der klare und verbindliche Grundlagen schafft. Das müssen wir, weil wir kein Interesse daran haben können, dass sich das untere Drittel der Gesellschaft mit den restlichen zwei Dritteln in die Haare gerät. Der Fußboden heißt übrigens staatliches Grundeinkommen.  mehr ...  »


Vertauen in Kreativität

Liebe Freunde des Grundeinkommens, ich möchte Sie auf einen neuen Artikel hinweisen. Dieser handelt auch von Grundeinkommensaktivitäten in Brasilien und nimmt Bezug zu Mohammad Yunus, der den Friedensnobelpreis für seine Engagement erhalten hat. Lesen Sie den Artikel hier: http://forum-grundeinkommen.de/grundeinkommen/vertrauen-kreativitaet

Vertrauen in Kreativität

Liebe Interessierte des Grundeinkommens,

ich möchte Sie auf einen neuen Artikel hinweisen. Dieser handelt auch von Grundeinkommensaktivitäten in Brasilien und nimmt Bezug zu Mohammad Yunus, der den Friedensnobelpreis für seine Engagement erhalten hat.

Lesen Sie den Artikel hier:

http://forum-grundeinkommen.de/grundeinkommen/vertrauen-kreativitaet  mehr ...  »

Spenden

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Die beste Idee bringt wenig, wenn sie unbekannt bleibt. Spielen Sie nicht Stille Post, sondern sprechen Sie über die Idee.  mehr ...  »

Vertrauen in Kreativität

Anfang 2007 besuchte unser Bundespräsidnet Horst Köhler Brasilien. Und er nahm den mittlerweile prominentesten Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens mit, der den Satz prägte: „Revolutionär denken, evolutionär handeln“, Götz Werner.

Brasilien ist zwar nicht das ärmste Land der Welt.  mehr ...  »

Gegen das Grundeinkommen, weil der Mensch immer hat rühren müssen, um zu überleben

Ich bin gegen das Grundeinkommen, weil sich der Mensch in der Menschheitsgeschichte schon immer hat rühren müssen, um zu überleben. Ich glaube nicht an ein leistungsloses Einkommen, das wie Manna vom Himmel regnet. Hier wird jenen, die nichts tun, Einkommen versprochen. Und ausgeblendet wird, dass jene, die arbeiten, genau dieses Grundeinkommen erwirtschaften müssen. Das ist doch einfach Unsinn. Das ist Selbstbetrug hoch drei.


Bedingungsloses Grundeinkommen ist kein Thema des aktuellen Regierungshandelns

"Das System eines bedingungslosen Grundeinkommens würde eine komplette Umfinanzierung der Sozialleistungen erforderlich machen. Selbst die gesetzliche Rentenversicherung müsste zu einem Grundsicherungssystem umgebaut werden.
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Grundeinkommen, wer soll da morgens noch aufstehen?

"Denn wir wollen mal feststellen: dieses bedingungslose Grundeinkommen heißt ja in Wahrheit: leistungsloses Grundeinkommen. Das heißt: der Staat bezahlt alle - ob sie morgens aufstehen oder ob sie liegen bleiben. Ich bin der Meinung, der Staat ist für diejenigen da, die sich nicht helfen können. Er ist nicht für diejenigen da, die lieber auf Kosten der Allgemeinheit leben möchten. Unser Sozialstaat soll die Schwachen schützen - nicht die Faulen. Und deswegen halte ich auch dieses bedingungslose, leistungslose Grundeinkommen für ein Programm "Brüder zur Sonne zu Faulheit".  mehr ...  »


Bedarfsgerechte Grundsicherung, für alle Menschen, die sie benötigen

Zunächst bin ich für eine bedarfsgerechte Grundsicherung, für alle Menschen, die sie benötigen. Abstriche gäbe es bei mir nur für diejenigen, die gesund sind und aus reiner Faulheit eine Tätigkeit ablehnen, die ihrer Qualifikation entspricht, also wirklich in jeder Hinsicht zumutbar ist. Man muss immer bedenken, dass jemand der sich jeglicher Solidarität verweigert, die Menschenrechte anderer beeinträchtigt. Denn alles was er isst, wie er sich kleidet, wie er wohnt muss von anderen erarbeitet werden, und zwar ohne Lohn, weil das Geld ja dem Betroffenen zur Verfügung gestellt wird. Deshalb muss auch diesbezüglich Gerechtigkeit herrschen.


Die allermeisten würden aber dringend darum bitten, arbeiten zu dürfen

"Sicher würden viele Leute gerne für ein oder zwei Monate nicht arbeiten. Die allermeisten würden aber dringend darum bitten, arbeiten zu dürfen, selbst wenn sie nichts dafür bezahlt bekämen." Erich Fromm, 1966, aus: „Psychologische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle“ http://ich-lebe-prekaer.at/news/article.php/20070313154517512/print

Himmel und Hölle

Ein Rabbi kommt zu Gott: "Herr, ich möchte die Hölle sehen und auch den Himmel." - "Nimm Elia als Führer", spricht der Schöpfer, "er wird dir beides zeigen." Der Prophet nimmt den Rabbi bei der Hand. Er führt ihn in einen großen Raum. Ringsum Menschen mit langen Löffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Alle schöpfen mit ihren langen Löffeln aus dem Topf. Aber die Menschen sehen mager aus, blass, elend. Kein Wunder: Ihre Löffel sind zu lang. Sie können sie nicht zum Munde führen. Das herrliche Essen ist nicht zu genießen.
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Nach meiner Überzeugung ist ein Systemwechsel nötig und auch möglich

"Nach meiner Überzeugung ist ein Systemwechsel nötig und auch möglich. Meine Vorstellung wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen. Im Alter schließt das eine Grundrente ein, die ebenfalls an keine Bedingungen geknüpft wird. Das würde das Problem der Altersarmut, das Rüttgers zu bewegen scheint, gar nicht entstehen lassen. [...] Basis sollte das von der Bundesregierung festgelegte soziokulturelle Existenzminimum sein. Das sind zurzeit etwa 600 Euro pro erwachsener Person und Monat. Für Kinder bis zum 18. Lebensjahr erhalten die Eltern 300 Euro zusätzlich.

Revolutionär denken und evolutionär handeln

Ich bin seit 33 Jahren Unternehmer und habe bei Null angefangen. Gegebenes zu hinterfragen, Neues zu denken und die gewonnenen Erkenntnisse dann zu verwirklichen, ist mir also alles andere als fremd. Meine Erfahrung sagt mir: Man muss revolutionär denken und evolutionär handeln. Oft wird nicht revolutionär genug gedacht und zu überstürzt gehandelt. Ich habe das immer wieder erlebt. Mit meinem Unternehmen stehe ich ja mittendrin im gesellschaftlichen Leben und habe permanent mit Kunden, Lieferanten und Behörden zu tun. Natürlich nehme ich auch die Anregungen von anderen auf. Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens gibt es schon seit Jahrzehnten.


Hartz IV ist offener Strafvollzug

Dieses manische Schauen auf Arbeit macht uns alle krank. Und was ist denn Hartz IV? Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten. Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität. Es ist ein Skandal, dass eine rot-grüne Regierung dieses destruktive Element in die Gesellschaft gebracht hat.


Ich glaube, dass die Menschen mehr arbeiten würden

Ich glaube, dass die Menschen mehr arbeiten würden, wenn sie frei nach ihren eigenen Gesichtspunkten arbeiten könnten. Das wäre eine ganz andere Effizienz, ein ganz anderes soziales Klima, wenn die Menschen arbeiteten, weil sie wollen und nicht, weil sie müssen.


Eine voraussetzungslose Unterstützung von Menschen

"Der Vorschlag einer Entkopplung der Leistung eines Sozialversicherungssystem von irgendeinem Leistungsanspruch, also eine voraussetzungslose Unterstützung von Menschen, das ist ein Prinzip, von dem ich denke, dass es sich auf die Dauer durchsetzen wird, ja durchsetzen muss.“ Dr. Klaus W. Wellershoff, Chefökonom der UBS


Automation ist Segen, nicht Fluch

"Die Automation ist Segen, nicht Fluch. Sie ist höchst erfolgreich, wenngleich die Auswirkungen im alten Sozialsystem nicht mehr ankommen können. Denn die Quelle des alten Sozialstaates war Arbeit, die man in Geld tauschte. Heute wird Arbeit durch technologischen Fortschritt immer mehr überflüssig; Erträge und Profite entstehen dadurch, dass wir arbeiten lassen.  mehr ...  »


Wenn jeder Mensch wirklich etwas ernsthaft denkt

"Auf jeden Fall sage ich, daß Ideen wirklich sind, und daß, wenn Menschen wirklich etwas ernsthaft denken, es dann auch so kommt, wie sie denken."

Joseph Beuys


Wenn wir nur für das Geld und den Gewinn arbeiten

Wenn wir nur für das Geld und den Gewinn arbeiten, bauen wir uns ein Gefängnis und schließen uns wie Klausner ein. Geld ist nur Schlacke und kann nichts schaffen, was das Leben lebenswert macht.


Eine konservative Stilllegungsprämie

„Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine „konservative Stilllegungsprämie“ Hubertus Heil, SPD-Generalsekretär

Das Bürgergeld ist die Dampfwalze, die den Sozialstaat plattmacht

„Das Bürgergeld ist ein staatlicher Einheitslohn. Für die einen wird das ein Hungerlohn sein und für die anderen, die es nämlich gar nicht nötig haben, ein Trinkgeld. Ob Arm oder Reich: Vor dem Bürgergeld sind alle gleich. Das Bürgergeld ist die Dampfwalze, die den Sozialstaat plattmacht.“ Norbert Blüm, 1982 - 1998 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.

Welche Anreize hat ein junger Mensch, sein Humankapital aufzubauen

„Man stell sich ein junge Generation vor, die mit dem Anspruch auf ein Grundeinkommen groß wird ... Müssen wir nicht erwarten, dass die junge Generation sich in diesem Prozess an die Nicht-Arbeit gewöhnt? ... Welche Anreize hat ein junger Mensch, sein Humankapital aufzubauen, wenn ihm ein bedingungsloses Grundeinkommen gezahlt wird?“ Horst Siebert, Emeritierter Präsident des Instituts für Weltwirtschaft

So jemand nicht arbeiten will

„So jemand nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.“ Apostel Paulus: im 2. Brief an die Thessalonicher der Bibel

Solidarisches Bürgergeld ist eine sozialpolitische Revolution

Die Einführung des Solidarischen Bürgergeldes ist eine sozialpolitische Revolution. Aber sie sichert die Soziale Marktwirtschaft und damit die Errungenschaften unseres Sozialstaates [...] Wenn wir die Probleme der demographischen Entwicklung wirklich ernst nehmen, wenn wir zur Kenntnis nehmen, dass schon heute immer mehr Geld für die Sozialversicherungen aus Steuermitteln kommt, wenn wir es mit dem Ziel eines effektiven Arbeitsmarktes und dem Abbau der Bürokratie ernst meinen, dann kommen wir nach meiner festen Überzeugung um einen Systemwechsel nicht herum.


Entscheidet darüber, wie morgen die Welt aussieht

Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie morgen die Welt aussieht.

 


Der Mensch ohne mittuende Verantwortung zählt nicht

Was ich am meisten verabscheue ist die traurige Rolle des Zuschauers, der unbeteiligt tut oder ist. Man soll Zeuge sein, mittun und Verantwortung tragen. Der Mensch ohne mittuende Verantwortung zählt nicht.


Mehr Sinn in diese Welt, mehr Brüderlichkeit und mehr Liebe

Der Tod zwingt uns zur Bilanz. Seine einzige Überwindung ist die Überzeugung, dass wir am Ende sagen können: Ich habe mit anderen zusammen wenigstens so viel verändert, dass mehr Sinn in diese Welt gekommen ist, mehr Brüderlichkeit und mehr Liebe. Nur das kann der Sinn des Lebens sein. Deshalb müssen wir handeln.


in Gottes Namen stehlen

Velerio: Es gibt nur vier Arten, sein Geld auf eine menschliche Weise zu verdienen, es finden, in der Lotterie gewinnen, erben oder in Gottes Namen stehlen, wenn man die Geschicklichkeit hat keine Gewissensbisse zu bekommen. Georg Büchner, aus Leonce und Lena

Das bedingungslose Grundeinkommen verschafft dem Menschen einen Freiraum

Der Mensch definiert sich über die Arbeit, denn nur in der Arbeit kann der Mensch über sich hinauswachsen. Aber er muss natürlich den Sinn seiner Arbeit einsehen. Wenn ich eine Arbeit mache, nur um ein Einkommen zu haben, habe ich keinen Arbeitsplatz, sondern einen Einkommensplatz. Das ist das Dilemma in unserer Gesellschaft, dass viele Menschen nur einen Einkommensplatz haben. Das verändert sich in dem Moment, in dem die Menschen nicht mehr allein auf ihr Arbeitseinkommen angewiesen sind. Das bedingungslose Grundeinkommen verschafft dem Menschen einen Freiraum, so dass er sich keine Sorgen mehr um Existenz und Zukunft machen muss. Das setzt kreative Kräfte frei, und er kommt in die Lage, das zu machen, was er für richtig hält, auch abwarten zu können, mal ein Risiko eingehen zu können.


Befreiung der Arbeit

Das Ziel des erweiterten Kunstbegriffs ist die Befreiung der Arbeit.


Wir wollen die Verfügungsgewalt über das eigene Leben

Wir wollen die Verfügungsgewalt über das eigene Leben - und nicht nur über die Produktionsmittel, wie die alte Linke es forderte.


Es wächst hienieden Brot genug für alle Menschenkinder

"Es wächst hienieden Brot genug für alle Menschenkinder. Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust, und Zuckererbsen nicht minder." Heinrich Heine, aus Deutschland, Ein Wintermärchen

Nicht wird der Mensch durch Arbeit zum Menschen

Nicht wird der Mensch durch Arbeit zum Menschen, sondern durch seine Anerkennung als Zweck an sich in einem Gemeinwesen und in der Familie. Das Gelingen des Prozesses der Sozialisation vom Kind zum Erwachsenen entscheidt sich daran, ob ein Kind genau diese Anerkennung erfährt. Sie ist es, woran sich Selbstvertrauen bildet.


Soziales Hauptgesetz - Das Heil einer Gesamtheit

Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so größer, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heißt, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden. Alle Einrichtungen innerhalb einer Gesamtheit von Menschen, welche diesem Gesetz widersprechen, müssen bei längerer Dauer irgendwo Elend und Not erzeugen.


Eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist

Wir wissen ... daß die Fabriken sich in wenigen Jahren geleert haben werden ... Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist.


Wir könnten über eine Art Grundeinkommen nachdenken.

„Wir könnten über eine Art Grundeinkommen nachdenken. Wir lassen keinen fallen – diese Haltung muss jeder akzeptieren, und auch den Preis dafür ... Von einem marktbedingten Niedriglohn können sie nicht leben, also muss man ihr Einkommen aufstocken. Das ist die staatliche Aufgabe.“

Horst Köhler, Bundespräsident


Ein Beitrag zur Verteidigung der Demokratie

"In einer Welt, in der die Bedeutung der Erwerbsarbeit immer mehr abnimmt, ist es eine der dringlichsten Ideen überhaupt. Die Arbeitslosigkeit wird steigen und es ist längst nicht mehr sicher, dass jeder immer Arbeit hat. Aber es ist in jedem Fall sicher, dass der Mensch immer essen muss!


Welche Mindeststandards halten sie in der EU für unerlässlich?

"Ein Grundeinkommen. Das heißt: Jeder, der in einem EU-Mitgliedsland wohnt, hat Anspruch auf ein Mindesteinkommen. Dieses muss natürlich nicht überall gleich sein. Brüssel kann nicht die Höhe festlegen, sollte aber prinzipielle Regeln für eine soziale Grundsicherung formulieren." Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg, im Interview der FR http://www.gouvernement.lu/salle_presse/interviews/2006/11novembre/20jun...

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