Braunschweig: freiheit-gleichheit-grundeinkommen Teil II - Beiträge zur Integration
Die Integrationsdebatte ist in vollem Gange. Doch was heißt eigentlich Integration? Wie ist sie verwirklicht in unserem Gemeinwesen? Wie integrativ ist unser Arbeitsbegriff? Wäre ein Gemeinwesen, welches auf die Fähigkeiten des Einzelnen setzt und seine Souveränität durch ein bedingungsloses Grundeinkommen anerkennt, nicht ehrlicher, transparenter und integrativer als der Fokus auf Erwerb und die damit verbundene Ausgrenzung?
Bietet die Form der heutigen repräsentativen Demokratie und der Sozialgesetzgebung ausreichend Möglichkeiten für den Bürger, sich für das Gemeinwesen zu engagieren und zu integrieren, im Hinblick auf aktuelle Ereignisse in der Energiepolitik und in Stuttgart? Und welche Regeln, welche Formen, würden dies bestmöglich fördern?
Arbeitsteilung, Spezialisierung, Projektarbeit und erdumspannende Produktionsprozesse stellen uns heute vor andere Aufgaben als zu Beginn der Industrialisierung und erfordern andere Sozialformen als zu Bismarcks Zeiten.
Liefe unser Gemeinwesen Gefahr, zu zerfallen, wenn das freiheitlich demokratische Ziel, die Souveränität des Einzelnen, nicht nur im individuellen Konsum, sondern auch in der individuellen Produktion, der Arbeit, möglich würde?
Vortrag und Diskussion
mit Frank Thomas
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